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Hallo, unser Sohn, 2,5 Jahre, wie im Forum erzogen, geht seit dem er 13 Monate alt ist, in den Kiga, mit sanfter entspannter Ablösung. Grundsätzl. geht er gern, ab und zu geht er nicht so gern, sagt zwar, will nicht in den Kiga, aber wenn wir dann da sind, geht er trotzdem von sich aus auf die Gruppe zu und ist interessiert was die Kinder machen, fragt, was die Kigärtnerin gerade macht, usw. Er verabschiedet sich von mir nicht explizit - das macht er aber auch nicht, wenn er mit dem Papa schwimmen geht, und ich daheim bleibe. Ist das ein Zeichen, dass er dort im Kiga doch nicht bleiben will? Oder versteht er das Thema "Verabschieden" noch nicht so? Zweite Frage: er hat eine ganz dicke gleichalt.Kindergartenfreundin, die bei uns auch im Haus wohnt. Die Mutter dieses Mädchens holt beide Kinder zusammen ab, mein Sohn ist hin und weg von dieser anderen Mama. Ist sie Loslösungsvorbild? Woran liegt das? Ist sicher gebunden, Papa kümmert sich viel-von anfang an und ich auch.
Hallo, wie verhält sich denn Ihr Sohn im Ki-ga, wenn Sie ihn wieder abholen? Beim Abholen kann man besser erkennen wie sich die Bindungsstrukturen zu den Hauptbezugspersonen gestalten. Der Abschied kann entweder vermieden werden und deswegen geht das Kind gleich ins Spiel über oder die Situation im Ki-ga ist so attraktiv, dass das Kind schlicht vergißt, sich von seiner Mutter zu verabschieden. Das Interesse von Kindern an anderen Eltern kann ganz normal sein und steht nicht in Konkurrenz zur Loslösung. In solchen Fällen geht es mehr um spontane Sympathie und Antipathie. Aber niemand kann sagen, warum ein Kind eine andere erwachsene Person attraktiv findet oder sie ablehnt. Darüber kann man nur spekulieren. Später können es die Kinder vielleicht selbst sagen, aber dabei tun sie sich schwer. Dafür fehlen ihnen einfach noch die Begrifflichkeiten. Viele Grüße
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