Mitglied inaktiv
Hallo, meine T., 3 J., geht seit 2 Wo. in den Kiga. Die Ablösung klappt sehr schlecht. Die ersten beiden richtigen Kiga-Tage war ich kompl. dabei, am 3. Tag konnte ich für 2 Std. gehen, kein Problem. Die erste Woche ging gut. Die 2. Woche ging sehr schlecht. 1. Tag nur kurz da gewesen, dann Trennung. Hat wohl oft geweint. 2. u. 3. Tag war ich wieder kompl. dabei, wg. Ausfall v. 2 Erzieherinnen u. die Bezugs-Erzieherin konnte sich nicht richtig um sie kümmern. 4. Tag Trennung innerhalb d.Kigas. Sehr problematisch, kam immer wieder weinend. 5. Tag krank zu Hause. Heute geht es wieder in den Kiga und ich möchte jetzt schon gerne, dass die Loslöung funktioniert. Z. Vorgeschichte: KS 37. SSW wg. Omphalocele, 4 Wo. KH, nach 11 T. zum ersten Mal i. Arm gehalten, mit 5 M. Lungenent., 2 Wo. KH mit mir. Mit 18 M. akuter Darmverschl., Not-OP, 2 Wo. KH mit mir, davon 3 T. Intensiv. ohne mich. Sehr enge Bindung zw. uns. Wie gehen wir jetzt am Besten vor? Augen zu und durch? Danke Carmen
Hallo, nein, Augen zu und durch ist die schlechteste Methode, die sie anwenden können. Auf jeden Fall Augen auf und auf die Bedürfnisse des Kindes richtig reagieren. D.h. notfalls auch die Bremse ziehen und auf die Eingewöhnung erst einmal wieder verzichten. Nach einer geraumen Zeit für die Beruhigung der in Aufruhr geratenen Seele 2. Versuch mit konsequent sanfter Ablösung, bei der Ihre Tochter bestimmt, ab wann Sie sich entfernen können und wie weit. Schließlich hat Ihre Tochter ja schon im 1. Lebensjahr aufgrund der angeborenen Erkrankung einiges an Entbehrung ertragen müssen. Wenn das so weiter ginge, dann drohte Trennungsangst (s. gezielter Suchlauf) als unvermeidliche Folge. Das Funktionieren der Ablösung kann man nicht wollen als Eltern. Es handelt sich um Reifungsprozesse, die sich im Kind abspielen. Viele Grüße
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