Lena75
Hallo Herr Dr. Posth, schon zweimal konnte ich auf Ihren kompetenten Rat zurückgreifen. Mein Sohn (4), seit drei Jahren Trennungskind, sensibel, aber offen, hat momentan seine Schwierigkeiten. Wie ich schrieb, vermißt mein Sohn zur Zeit wechselseitig Mama oder Papa, je nachdem, bei wem er gerade ist. Kontakt zum Vater 14-tägig, dazwischen nicht. Kontakt zwischen den Eltern friedlich. Kindergarteneinstieg letztes Jahr war leider hart. Mit Pause und ihren Tips gelang er dann aber im 2. Anlauf. Jetzt wieder Schwierigkeiten. Mein Sohn will seit den Osterferien immer öfter wieder mit nach hause, geht ungern, heute sogar fast mit weinen. Lief mir hinterher. Feilscht immer wieder um Tage, an denen er zuhause bleiben darf. Wenn dann alleine da, klappt es. Was kann ich tun? Momentan fehlen mir Ansätze für diese neuerlichen Probleme. Im Kiga ist nichts vorgefallen. Es scheint aber, als würde er wirklich ungern gehen. Möchte keine Beziehungsstörung riskieren. Herzlichen Dank noch einmal.
Hallo, auch wenn es beim 2. Anlauf im letzten Jahr mit dem Ki-ga dann geklappt hat, die Verunsicherung diesbezüglich ist in ihm drin, und nur wenn eine Erzieherin besonders liebevoll für ihn sorgt (Bezugserzieherin) oder sich ein toller Freund findet, werden die anfänglichen Probleme innerlich abgehängt. Es gibt jetzt eigentlich nur die eine Möglichkeit. Sie gewähren Ihrem Sohn ein paar "Erholungstage" vom Ki-ga, vereinbaren aber gleich, dass er bald wieder hingeht und vereinbaren mit den Erzieherinnen eine Art Überraschung dort, die ihn lockt, wirklich auch wieder hin zu wollen. Hat er eigentlich ein Kuscheltier oder Übergangsobjekt, das er mitnimmt und das ihn im Ki-ga begleitet? Viele Grüße
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