Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Kindergarten Trennungsschmerz

Frage: Kindergarten Trennungsschmerz

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Hallo, zu Sohn, fast 4 J. März08 Umzug,Nov.08 Eingewöhnung Waldkiga 3 Wochen, mit Trennungen 4 mal mit Weinen, aber ich nur 10min. weg, langsam gesteigert. Erst gut, dann krank, und jetzt will er nicht mehr hin, weint, schreit, ist sauer und traurig. Bringe ihn trotzdem hin u.er sagt schon, es habe ihm gefallen, wenn ich ihn abhole und manchmal ist es auch morgens erst mal gut und er weint erst, wenn wir da sind. Er sagt dann, ich solle auf ihn hören, er vermisse mich und möchte gar nicht hin. Ich denke aber, wenn ich ihn zu Hause lasse, nehme ich ihm das Selbstbewusstsein, das er bekommen hat, weil er einfach mal was ohne mich machen kann. Ich hatte ihm bisher immer zu wenig zugetraut und hing sehr an ihm, habe ihm viel abgenommen. Ich merke das er immer selbständiger wird. Ich hole ihn früher ab wg.Kälte z.Zt. VIelen Dank schon mal für einen Rat.


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, wenn ein Kind so klar sagt, dass es im Ki-ga leidet und seine Mutter vermisst, wird es keinen Gewinn in Richtung Selbstständigkeit haben, wenn man es dennoch zwingt dorthin zu gehen. Vielleicht hat Ihr Sohn ja den Umzug noch gar nicht richtig verkraftet. Möglicherweise hat er in seiner neuen Umgebung noch nicht ausreichend soziale Bezüge aufgenommen. Wahrscheinlich ist im Kiga bisher keine Erzieherin, die er als seine Ersatzbezugsperson anerkennen kann. Sie sollten mit ihm vereinbaren, dass er vorläufig wieder zu Hause bleiben kann, bis er sich wieder stark genug für den Kiga fühlt. Zu Hause sollten Sie ihm aber jetzt nicht wieder alles perfekt zurecht machen. Er soll schon spüren, dass er eigentlich im Kiga besser aufgehoben ist. Vielleicht lässt sich ja ein Freund in der Nachbarschaft finden, mit er sich zusammentun kann. Viele Grüße


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