Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, mein Sohn, 16 Mo., geht seit September 2-3 Nachtmittage in einen Kiga in eine Gruppe von unter 2 Jährigen, die dort neu geschaffen wurde. Die Leiterin hat entschieden, dass keine Mutter/Vater länger als 10 Minuten bleiben darf, sondern die Kinder gleich abgegeben werden. Es gab keine Eingewöhungsphase o. ä., weil man der Auffassung ist, dass dies das Beste in diesem Alter sei. Ich kann dies nicht verstehen, da die Kinder in eine völlig neue Umgebung gegeben werden und sich an die neuen Bezugspersonen erst gewöhnen müssen. Wie sehen sie das? Meine Vermutung zur fehlenden Eingewöhnung ist, dass aufgrund der neuen Gruppe und Platzmangel die Anwesenheit der Mütter nicht gewünscht wird. Es gibt 3 Betreuerinnen für max. 6 Kinder. meist sind jedoch nur 2-3 Kinder da. Mein Sohn weint beim Abschied und sagt : heim. Wenn ich ihn abhole weint er dann auch wieder, bis wir aus dem Gebäude sind. Sollen wir auf eine Eingewöhnungsphase bestehen? oder ist es jetzt zu spät.
Hallo, das Bestehen auf eine sanfte Ablösung (s. gezielter Suchlauf) ist nie zu spät, denn dieser Vorgang ist von entscheidender Bedeutung für das seelische Wohlergehen des Kindes. Platzmangel kann kein Grund sein, die sanfte Ablösung zu verweigern. Dazu braucht man keinen besonderen Platz. Es handelt sich ja auch um eine kleine Gruppe. Ich glaube, die Tagesmütter müssen in Zukunft noch viel dazu lernen. Viele Grüße
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