Mitglied inaktiv
Mein Sohn (6) hat ein Problem,wenn es darum geht,was zu üben: so haben wir am WE z.B.das Schleife binden geübt -aber mein Sohn gibt dann immer sooo schnell auf bzw. er ist dann einfach total frustriert und heult eher nur rum,anstatt es zu probieren ! Wenn er Dinge können will (von sich aus), ist es kein Problem: dann klappen diese Sachen wie z.b: Rad fahren, auch recht schnell..... Aber alles was er im Moment (noch) nicht will,wird einfach nicht geübt ->dabei stellt er sich dann total quer und zickt rum. Nun hab ich nur Sorge,wie das weitergehen soll; denn ich denke,gerade auch in der schule wird es in der Zukunft immer mal Sachen geben,die er üben MUSS -aber wie gesagt,er versteht das nicht und sieht es auch irgendwie nicht ein. Wie kann ich ihm klar machen,dass er auch mal Sachen üben muss,egal ob er will oder nicht ??? Bisher kommt er in der Schule super klar,aber ich denke doch,dass sich das auch mal ändern wird und dann ??? Vielen Dank, LG
Hallo, in der Schule gibt es andere Motivationsschübe. Die Lehrerin oder der Lehrer sind an sich schon ein Anreiz etwas zu lernen, wenn sie/er gut ist und die Kinder begeistern kann. Auch der Wettbewerb mit den anderen Kindern in der Klasse sorgt für Lust am Lernen. Die Pädagogik ist gefragt, dieses Gruppenelement zur Förderung der Lernlust auch auszunutzen. Zu Hause fehlen diese Elemente, es sei denn, Sie erfinden welche. Sie können natürlich positive Verstärker anbieten und mit einer Belohnung winken. Es hat aber nur Sinn, eine solche Belohnung in Aussicht zu stellen, wenn sie irgendetwas mit der zu erbringen Leistung zu tun hat. Sie sehen es ja selbst beim Erwerb der Fähigkeit, Rad zu fahren. Ist die Motivation da, geht das Erlernen im Handumdrehen. Viele Grüße
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