Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, ich leide selbst unter einer Phobie, mit der ich allerdings sehr gut zurecht komme. Zwei Therapien (eine sehr kurz, eine über einen Zeitraum von einem Jahr, beide schon zehn Jahre her) haben nichts genützt. Die Phobie betrifft Tiere, noch spezieller Hunde. Nun hatte ich allerdings ein sehr schlimmes Erlebnis mit meinem Sohn (2;2). Bei Freunden spielte er im Treppenhaus ein Stockwerk weiter unten ohne Sichtkontakt, während ich mich noch kurz zum Abschied unterhielt. Plötzlich stürmte ein sehr großer Hund aus der Wohnung nebenan und laut bellend die Treppe hinunter. Mein Sohn begann zu kreischen. Ich bekam Panik. Da war schon der Besitzer da. Sohn total fertig, zitternd, kreischend, Herz bumpernd. Es war nichts passiert, der Hund hatte ihn aber wohl berührt. Seitdem hat er Panik, wenn er einen Hund nur von weitem hört. Wahrscheinlich bin ich die Falsche, um ihm zu helfen und sollte selbst eine Therapie machen, oder? Was kann ich sonst tun?
Hallo, Sie könnten anlässlich dieses Vorfalls beide gemeinsam eine Desensibilisierungstherapie durchführen. So etwas ist möglich und würde wahrscheinlich auch -mit Antrag- von der Kasse bezahlt. Sie selbst wären allerdings schlecht geeignet, so etwas allein mit Ihrem Sohn durchzuführen. Sprechen Sie mit Ihrem Psychologen/in darüber. Viele Grüße
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