Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Jeden Morgen Theater-KiGa

Frage: Jeden Morgen Theater-KiGa

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Hallo Herr Dr. Posth, ich bin hin und hergerissen. Wie soll ich mich verhalten? Die Eingewöhnung im KiGa klappt irgendwie überhaupt nicht. Mein Sohn 4 (gerade geworden) geht jetzt die 5. Woche in den KiGa und es gibt jeden Morgen Tränen. Schon wenn er nachts/morgens mal wach wird ist der erste Satz, den er sagt: ich will aber nicht in den Kiga; mir gefällt es da nicht! Wenn ich dann sage: doch, heute ist der KiGa aber wieder offen und alle Kinder gehen dahin, bricht er sofort in Tränen aus. Ich weis wirklich nicht was ich jetzt machen soll. Man soll doch sein Kind ernst nehmen, aber ich habe das Gefühl, das tue ich nicht, wenn ich ihn dann trotzdem (trotz Tränen und Gegenwehr) dorthin bringe. Andererseits möchte ich auch nicht zu schnell aufgeben. Manche sagen mir, das wäre der Dickkopf und man solle da nicht weiter drauf eingehen. Ich aber weis ja genau, daß mein Sohn wirklich traurig ist, da kann ich doch nicht einfach drüber hinweggehen. Viele Grüße Tanja


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Tanja, was mit Ihrem Sohn los ist, wissen Sie als Mutter am besten. Also lassen Sie sich nichts von unberufener Seite einreden. Ihr Sohn ist im Moment offenbar für den Kindergarten noch nicht bereit. Das signalisiert er deutlich. Aber wie findet den der Übergang in den Kindergarten überhaupt statt? Gibt es eine sanfte Ablösung. Gibt es eine Erzieherin, an die er sich immer wenden kann, und die bereit ist, wenigstens am Anfang für ihn als Ersatzbezugsperson zu fungieren? Unter dem Stichwort "Sanfte Ablösung" finden Sie sicher zahlreiche Antworten im Suchlauf. Das Thema Übergang in den Kindergarten ist schier unerschöpflich. Manchmal muß man eine längere Pause machen und sein Kind emotional entlasten. Später kann man es dann noch einmal unter besseren Voraussetzungen versuchen. Viele Grüße


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