Mitglied inaktiv
Guten Morgen! Ich würde Ihnen gerne eine Situation schildern und fragen, ob das jetzt schon (funktionierende) Induktion war. Unser bald 4jähriger Sohn hat sich letztens mit seinem Bruder (21 Monate) um ein Spielzeug gestritten, es dem Kleinen dann entreißen wollen, dieser wollte es nicht hergeben, der Großen hat ihm wutentbrannt die Legos dann an den Kopf gehauen, das tat wohl sehr weh. Der Kleine hat arg geweint, ich bin wütend rausgegangen, weil ich mich selbst immer so aufrege (ich arbeite an einer Besserung meinerseits). Dann habe ich gehört, wie der Große dann plötzlich angefangen hat den Kleine zu trösten, tut das immer noch so weh, komm, ich hol dir ein Pflaster. Ich dachte, ich trau meinen Ohren nicht! Was meinen Sie dazu Und, es ist sicher falsch, in der Situation wegzugehen? Herzlichen Dank!! Andrea
Liebe Andrea, Induktion heißt eigentlich, dass eine durch die Attacke ihres Kindes getroffene Erziehungsperson scheinbar in großes Leid ausbricht und damit das Kind veranlasst, seineStärke im Trösten der Bezugsperson zu beweisen. Wenn ein Kind das andere tröstet nach einer Attacke, dann gehört das zur Empathie und dem Mitleid. Es ist natürlich gut, dass ein Kind solche Empfindungen entwickelt, sogar dringend notwendig, um sein Gewissen aufzubauen. Weggehen sollten Sie nicht, sondern Ihren Sohn dafür loben, dass er sich so sozial verhält. Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Kind schlägt, haut, beisst und spuckt in Kita
- Tochter, Verhaltensänderung seit Schulanfang
- Spielen mit anderen Kindern
- Fernsehen Süßigkeiten
- Weg laufen
- Sohn 5 Jahre entwickelt Tick
- Beziehungsbindung, laut werden
- Vorbereitung auf Schule
- Schwierige Phase
- Kind ist oft wütend und fühlt sich immer gleich persönlich angegriffen