Mitglied inaktiv
Hallo, mein Sohn ist 2,3 Jahre alt vor zwei Wochen haben wir einen Nachwuchs bekommen allerdings haben wir jetzt mit dem ersten Kind probleme er schreit und heult grundlos. Er möchte sich bei uns jedesmal durchsetzen manchmal geben wir auch nach. Seit einer Woche geht er in die Zwergenstube er geht auch gerne hin mit Eingewöhnung gabs keine probleme. Wie sollen wir jetzt mit ihm umgehen? Eifersüchtig ist er nicht wenn ich dem neugeborenen auf dem Arm habe oder stille hat er nichts dagegen. Wenn wir ihn ins Bett bringen heult er ziemlich lange aber ich muss eins sagen bevor Nachwuchs kam hatte ich mich mittags sowie abends zu ihm hingelegt bis er einschlief aber mittlerweile fällt es uns ziemlich schwer er braucht nämlich sehr lange um einzuschlafen vor allem bleibt er uns bis 23.00 Uhr wach egal was wir machen. Sollte ich vielleicht auf mittagsschlaf verzichten? Wie soll ich ihn abends ins Bett bringen wenn er heult wie lange kann ich ihn heulen lassen? vielen Dank im vora
Hallo, Ihr Schreiben klingt sehr danach, als wären jetzt mehrere Probleme auf einmal auf Ihren älteren Sohn zugekommen. Erstens das Geschwisterkind, zweitens die frühe Fremdbetreuung und drittens der Verzicht auf die abendliche Einschlafbegeleitung, sprich das Einschlafritual. Es ist naheliegend, dass Ihr Sohn jetzt sehr unausgeglichen ist und leicht weint. Seine Selbstbehauptung schlägt dadurch extrem durch und er trotzt verstärkt. Allerdings ist er ja auch im Trotzalter, es steht ihm also bis zu einem gewissen Grade zu. Auch wenn Kinder scheinbar keine Schwierigkeiten beim Übergang in die Fremdbetreuung haben, sind sie doch sehr angespannt dabei. Das haben spezielle Untersuchungen gezeigt. Immerhin ist Ihr Sohn erst gut 2 jahre alt. Es wäre merkwürdig, wenn da nichts in ihm passierte. Ganz wichtig ist jetzt der Vater für ihn als Loslösungsvorbild und Ausgleich für die teilweise Mutterentbehrung. Die Fremdbetreuung sollten Sie eigentlich nur mit mütterlicher Begleitung durchführen. Das Baby stört dabei überhaupt nicht. Fortschrittliche Einrichtungen sind darauf eingestellt. Den Versuch mit Weglassen des Mittagsschlafs (zwei bis drei Tage Anpassung beachten) sollten Sie machen und abendliche Einschlafbegleitung übernimt, so gut es geht, der Vater. Viele Grüße
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