Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, unsere Kinder (3,6 und 2,1 Jahre alt) haben sehr große Angst vor Hunden. Mittlerweile ist es wirklich belastend, denn hier in der Gegend lassen Viele ihre Hunde auch ohne Leine laufen und unsere Spaziergänge werden zum Spießrutenlaufen. Wirklich schlimme Erlebnisse mit Hunden gab es nicht. Einmal ist ein fremder, sehr freundlicher Junghund auf unser Grundstück gelaufen, ist um die Kinder herumgesprungen und dann in unser Haus gelaufen. Oft fragt die Kleine, wenn wir drinnen sind: „Hund nicht rein?“, sobald es draußen bellt. Ich denke schon, dass dieses harmlose Ereignis ein Schlüsselerlebnis war. Ich selbst und auch mein Mann haben überhaupt keine Angst vor Hunden, ich hatte jahrelang selbst welche. Sämtliche Versuche, die Kinder ganz behutsam an Hunde heranzuführen, schlugen fehl. Ich streichele die Hunde vor ihren Augen, die Kinder aber würden sich nie freiwillig nähern. Wie gehe ich am besten vor? Oder würden Sie Experten diese Sache übergeben? Mfg, Pia-Lotta
Hallo, in diesem frühen Alter könnte man die Angst vor frei laufenden Hunden noch als "Entwicklungsangst" bezeichnen, was bedeutet, dass sie als normal gilt. Entwicklungsängste vergehen, sobald das Kind mehr Erkenntnisse über die Vorgänge in der Umwelt gewonnen hat. Was Ihren Kindern aber jetzt schon helfen könnte, wäre die Begegnung mit kleinen Welpen, die sie dann vielleicht sogar einmal auf den Arm nehmen könnten. Es gibt Züchter, die eigens auf Kinderbegegnungen trainierte Hunde haben. Dort kann man alle diese Dinge vereinbaren. Fragen Sie einmal in Ihrer Umgebung herum. Viele Grüße
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