Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, vielen Dank für Ihre Antwort von letzter Woche wegen des Gewichts, ich werde mir das noch einmal ernsthaft durch den Kopf gehen lassen. Allerdings hat unsere Tochter zuletzt gut zugenommen und liegt nun mit 8900g endlich einmal genau auf der 3. Perzentile–hoffentlich geht es so weiter. Mich beschäftigt nun aber folgendes: Unsere Tochter scheint zu den eher defensiven Charakteren zu gehören, was für mich und sie auch kein Problem ist. Sie lässt sich häufig von anderen Kindern Dinge wegnehmen, holt sie sich aber meist in einem vom anderen Kind unbeobachteten Moment wieder. Manchmal allerdings, wenn ihr etwas wirklich wichtig ist, blickt sie hilfesuchend nach mir. Wie reagiere ich dann, vor allem wenn das andere Kind älter ist (3 J.) und daher schon von der Entwicklung her überlegen? Wie kann ich hier einen Ausgleich schaffen, ohne meiner Tochter die Konfliktlösung abzunehmen? Bei gleichaltrigen Kindern lasse ich sie meist selbst ihren Weg finden, was ganz gut klappt.
Hallo, obwohl es von der Sache her schwierig, sich in die Konflikt der Kinder untereinander als Erwachsener einzumischen., gibt es schon mal die Situation, dass man als Eltern eingreifen darf. Das ist dann der Fall, wenn ein wesentlich größeres oder stärkeres Kind sich aggressiv verhält oder offenkundig Unrecht ausübt. Dann ist es sinnvoll, den kleinen Aggressor freundlich auf seinen Fehler hinzuweisen und ihn zu bieten, das kleinere oder schwächere Kind in Ruhe zu lassen oder ihm den entwendeten Gegenstand zurückzugeben. Meistens hat man ja als Erwachsener die verbale Macht und natürlich Autorität, das aggressive Kind in seine Schranken zu weisen. Andernfalls muss man auch mit dessen Eltern reden. Das eigene Kind erlebt nur, dass ihm bei einem wesentlich überlegenen Gegenr die Eltern zu Hilfe kommen. Das darf sein und stärkt Bindungs- wie Loslösunganteile. Viele Grüße
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