Mitglied inaktiv
Hallo, Unser Sohn (3 Jahre) ist seit 3 Wochen - bis auf kleinere "Unfälle" - tagsüber trochen, zumindest was das "kleine Geschäft" betrifft. Beim Schlafen und für das "große Geschäft" braucht er noch eine Windel. Für Letzteres fordert er sie sogar ein, was mir zeigt, dass er seine Verdauung gut "im Griff" hat und steuern kann. Ist es normal, das für das "große Geschäft" noch eine Windel benötigt wird und wie kommen wir davon weg. Wir fragen ihn zwar immer, ob er dafür nicht auch aufs Klo gehen will 8und er kennt es auch von uns), aber dann gibt es Geschrei. Ich muss dazu sagen, dass er im Kindergarten (5h/Tag) so gut wie nie aufs Klo geht und woanders auch nicht - auch das "kleine Geschäft" hält er am liebsten bis zu Hause zurück und das "große" hat er seit jeher fast nur zu Hause erledigt. Da hatter er irgendwie immer schon Hemmungen. Was kann/sollte ich tun, um ihm die Windel ganz abzugewöhnen (gern auch nachts)?
Hallo, das Phänomen, dass das große Geschäft zunächst weiter in die Windel abgesetzt wird, obwohl die Ausscheidungskontrolle erreicht ist, hat etwas mit dem Erschrecken und der Angst vor dem Stuhl als solchem zu tun. Stuhl ist eine unangehme, klebrige und meist übelriechende Masse. Die Natur hat es um der Hygiene so eingerichtet, dass wir Menschen uns vor unseren Auscheidungen ein wenig ekeln. Das geht manchen Kindern ganz stark so. Aber mit der Zeit gewöhnen auch diese Kinder sich daran, was ihr Körper produziert. Auf keine Fall darf man sie zwingen, Stuhl auf der Toilette auszuscheiden. Verständnis und Geduld sind immer erfolgreich. Viele Grüße
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