Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, wir haben eine Tochter (2 1/2) und einen Sohn (7 Mon). Der Kleine ist von der Schwester begeistert und blüht regelrecht auf, wenn sie nur in der Nähe zu hören ist, will dann dort sein, wo sie auch ist und zappelt vor Freude, wenn sie sich egal in welcher Art ihm zuwendet, sogar wenn sie ihn mal etwas grob hochhebt. Umgekehrt hat sie nicht ein so großes Interesse an ihm. Ist das normal so, dass die Kleinen die Großen mehr beachten als umegekehrt? Und abends legen wir ihn oft noch neben sie in ihr Bett kurz wenn sie eine Geschichte vorgelesen bekommt, da er das so toll findet. Sie sagt aber manchmal: er soll weg. Sollen wir ihn dann wirklich besser 'weg tun' oder ist es o.k. wenn er dann kurz neben ihr liegen darf? Wie ist es generell mit Einschlafritualen wenn er dann bald auch in ihrem Zimmer schlafen soll? Soll jedes Kind dann getrennt behandelt werden (2 Geschichten, Rituale)? Wär es gut, wenn sie beide in den selben Kindergarten gehn oder egal? Danke!
Hallo, in diesem Alter profitieren die Kinder noch von einander in der Nacht, ein Effekt, den Sie ruhig ausnutzen können. Die Geschwisterliebe geht aber nicht immer soweit, daß beide Kinder gemeinsam in einem Bettchen liegen. Wenn das so ist, dann sollte das auch von den Eltern respektiert werden. D.h. nicht, daß man zwei Einschlafrituale auszuführen hätte. Man sollte nur darauf achten, daß beide Kinder zu ihrem Recht gelangen und nicht eins bevorzugt wird. Auf ein Vorziehen des Geschwisterkindes reagieren alle Kinder sehr "allergisch". Viele Grüße
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