Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, ich habe eine 2 Jahre alte Tochter, die sehr umsorgt und beschuetzt aufwaechst. Sie hat zu mir u. meinem Mann eine sehr innige Beziehung. Ca. vor einem halben Jahr musste mein Mann fuer 3 Tage geschaeftlich verreisen. Der erste Tag verlief problemlos. Am 2. Tag vermisste sie ihn schon sichtlich, fragte immer wieder nach ihm und war insgesamt nicht gut drauf. Der 3. Tag wurde noch schlimmer. Als er dann abends wieder kam, war sie sehr froh und sofort wieder zufrieden. Irgendwelche Folgen dieser kurzzeitigen Trennung gab es nicht, schliesslich war ich ja auch in dieser Zeit wie gewohnt fuer sie da. Nun steht aber bald wieder eine Geschaeftsreise meines Mannes fuer diesmal 4 Tage an. Ich habe Angst, dass sie ihn in dieser Zeit (trotz aller Erklaerungen, Ablenkungen etc.) wieder sehr vermisst. Wuerden Sie uns raten, deshalb mit ihm zu fahren (waere moeglich, aber recht schwierig)? Oder wie könnten wir diese Trennung sonst weniger belastend gestalten? Danke!
Hallo, Ihr Mann könnte seiner Tochter ein Bild von ihm dalassen, das sie sich immer ansehen darf, wenn sie Sehsucht nach ihm verspürt. Dazu könnnen Sie ihr erzählen, daß der Papa das merkt, wenn sie sich sein Bild ansieht und daß er dann auch ganz fest an seine Tochter denkt. Möglich wäre auch, daß Ihre Tochter in der Zeit des Fortseins jeden Abend ein winziges Geschenk von ihrem Papa zum Einschlafen bekommt. Das kann ja ein gemaltes Bild oder ein kurzes Briefchen sein. Unbedingt mitfahren müßten Sie meiner Meinung nach nicht. Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt
- Geschwisterrivalität
- Trennung