Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, ich lasse meinen Sohn (14 Monate) so alle 2-3 Wochen 1 mal von einem Babysitter für ca. 2 h betreuen, damit ich etwas Zeit für mich habe. Das war bisher auch kein Problem. Seit 3 Wochen geht er 1x wöchentlich in eine Kinderkrippe, da ich wieder 1 Tag die Woche arbeiten gehen möchte. Dort macht er ein riesen Theater, er schreit teilw. bis zu 30-45 min oder weint immer wieder, bis ich ihn abhole. Ich wollte ihn dort den ganzen tag betreuen lassen, hole ihn aber bisher immer nach 2 Stunden wieder ab, da ich ihn langsam eingewöhnen will. Seither ist er auch zu Hause extrem anhänglich (ich darf kaum aus seinem Blickfeld, dann fängt er an zu schreien) und reagiert auf Fremde sehr ablehnend. Auch mit dem babysitter funktioniert es seither nicht mehr so gut. Kann das an der Kinderkrippe liegen? Ich war selbst ein sehr schüchternes Kind, das nicht so kontaktfreudig war und habe damit auch als Erwachsener noch so meine Probleme und möchte ihm das eigentlich ersparen. Deshalb habe ich micht entschieden, erst mal nicht arbeiten zu gehen, ihn aber langsam an die Kinderkrippe zu gewöhnen und ihn erst mal für 2 h / Woche und wenn das klappt, langsam länger dort zu lassen. Ist das der richtige Weg oder mache ich da was falsch? Seit ungefähr derselben Zeit bekommt er richtige Schreianfälle, wenn er etwas nicht bekommt oder was nicht klappt, er ist extrem trotzig und ich habe das Gefühl, er testet, wie weit er bei mir gehen kann. Kann das mit der Fremdbetreuung zusammenhängen? Für einen Rat wäre ich Ihnen sehr dankbar. Hanne
Liebe Hanne, Eingewöhnen heißt, daß man als Mutter oder Vater solange in der neuen Situation oder Umgebung bei seinem Kind dabei bleibt, bis dieses sich von allein von einem fortbewegt und Anschluß an eine andere Person (i.d. Regel die Erzieherin der Einrichtung) gefunden hat. Mißachtet man diesen Grundsatz passiert leicht genau das, was sie jetzt beklagen. gleichzeitig kommen jetzt erste Trotzerscheinungen dazu (dazu Suchlauf!). Sie können eigentlich nur noch einmal zurück und mit dem Eingewöhnen von vorne anfangen, das jetzt im 2. Anlauf wahrscheinlich noch länger dauert. Ihr Sohn muß auch erst einmal seine Sicherheit bei Ihnen wiederfinden. Viele Grüße
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