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Guten Tag Hr. Dr. Posth! Meine Söhne sind 3 1/2 Jahre und 21 Monate alt. Ich spiele mit dem Gedanken, eine 1 1/2jährige "Zusatzausbildung" (Fachseminar) zu machen, um in meinem Beruf mehr Möglichkeiten zu haben. Nun überlegen meine Partner und ich, WANN dies am sinnvollsten wäre, um dies nicht auf Kosten der Kinder zu tun. Bin da etwas im Zwiespalt, da ich finde, dass Eltern auch für ihre Kinder da sein sollten. Was meinen Sie? Eine Fremdbetreuung (außer Schule/ Kiga) müsste in diesem Zeitraum sein, aber wann kommen Kinder am ehesten damit klar? In der Kigazeit oder lieber warten bis Schulalter? Könnten Sie evtl. Punkte nennen, die wir betr. der Kinder mit in die Überlegungen einfließen lassen sollten? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar! MfG Tanja
Liebe Tanja, gut kommen die Kinder schon in der Ki-ga-zeit damit zurecht, wenn die Aufnahme in den Ki-ga mit sanfter Ablösung erfolgt ist und die Kinder gerne in ihren Ki-ga gehen. Man muß als Eltern also nicht bis zum Schulalter mit solchen Schritten warten. Vor dem Ki-ga-Alter ist eine solche Trennung nur möglich, wenn eine zuverlässige und einfühlsame Ersatzbezugsperson gefunden ist, die für die Zeit der Trennung das Kind anfangs möglichst zu Hause versorgt. Hilfe aus der eigenen Familie gelingt dabei meistens am besten. Viele Grüße
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