Mitglied inaktiv
Mein Kleiner ist 25 Monate und sagt ausser Mama, Plitschplatsch, Papa, Ja kein Wort. Sprachverständnis ok, U7 abgesehen vom reden unaufällig, gut entwickelt. Er ist sehr fröhlich, aber er kommt mittlerweile an seine Grenzen mit seiner Komunikation und bekommt einen Wutanfall weil er nicht verstanden wird. Ich sage ihm immer in lieben Ton, "rede, sag es deutlicher, ich verstehe Dich nicht, komm zeige es mir." Irgendwann errate ich es dann. Er tut mir leid in diesen Momenten. Gibt es irgendeinen Tipp zur Reaktion? Mein KiA meinte er hat ein halbes Jahr Zeit mit dem Sprechen,ich muss mir keine Sorgen machen. Was ist ihre Meinung? Zum anderen sagt seine Tante ich soll ihm beim Wutanfall sagen er soll nicht so brüllen, er wird in Gesellschaft negativ aufallen. Das werde ich bestimmt auch tun, aber nicht solange er nicht reden kann.Denn wenn ich was unterbinde muss ich auch einen Gegenvorschlag machen, z.B. sag einfach "nein".Und solange der nicht redet hat das keinen Sinn m.M.nach.Richtig?
Hallo, nicht ganz richtig, denn das Sprachverständnis Ihres Sohnes wird sehr viel weiter als seine Sprechfähigkeit widerspiegelt. Also die Botschaft des Wörtchens "nein" (s.a. gezielter Suchlauf) sollte Ihr Sohn jetzt längst kennen. sie haben Recht, wenn Sie meinen, dass Ihr Sohn unter seiner leicht zurückbleibenden Sprachentwicklung leidet. Daher ist es richtig, die weitere Entwicklung jetzt genu zu beobachten und rechtzeitg etwas dagegen zu tun. Aber die allermeisten Kinder, die sich sprachverzögert entwicklen, sind sog. "late talker", auf Deutsch "Spätsprecher". Man muss bei ihnen nicht Besonderes unternehmen. Ihr Entwicklung geht ganz normal voran. Allerdings sollte man natürlich viel mit einem solchen Kinder sprechen, ihm kurze Sätze langsam vorsprechen, kleine Reime (mit finder- oder Armbewegungen) einüben und Liedchen singen. Viele Grüße
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