Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Frage zur Entwicklung

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Hallo mein Sohn ehem.Frühchen(27+0) heute 22 Monate läuft seit einem halben Jahr frei,mußte wegen Umzug den Kinderarzt wechseln,dieser meinte bei der Vorstellung Tim laufe noch recht wackelig und tapsig(fällt mir meistens auf wenn er müde oder Unkonzentriert ist) dann fällt er auch noch häufiger.Ansonsten fast gar nicht.Sollte man da noch mal Frühförderung machen? 2. Mein Sohn sagt mir immer häufiger wenn er Pipi muß wenn er keine Windel um hat, setze ich ihn dann aufs Töpfchen wird er unruhig steht auf und macht dann neben dem Töpfchen oder so und zeigt mir dann das PIPI, ist er noch zu klein? Oder kann ich es schon probieren mit dem Töpfchen? 3. Mein Sohn soll ab Sommer in die Krippe was sollte ich beachten sanfte Eingewöhnung ist schon besprochen. Falls es nicht klappt würde ich bis nächstes Jahr warten, und dann erst wieder arbeiten gehen ansonsten dieses jahr im Herbst!Bin alleinerziehend und einzige Bazugsperson... Danke für ihre bisherigen Antworten. Gruß sandra, Danke


Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Sandra, wenn Sie von den 22 Monaten die Zeit noch abzeihen, die Ihr sohn zu früh zur Welt gekommen ist, dann ist er rechtmäßig erst 19 Monate alt. Zwar braucht man jetzt diese Korrektur nicht mehr durchführen, trotdem macht sich diese Zeitdifferenz in der Entwicklung noch bemerkbar. Insofern steht es Ihrem Sohn zu, noch ein wenig wackelig auf den Füßen zu sein. Allerdings müßte sich das in der nächsten Zeit immer weiter verbessern. Frühföderung ist dafür eigentlich nicht notwendig. Hat er denn KG bekommen? Wenn ja, dann lassen Sie doch auch die Physiotherapeutin ihn sich noch einmal angucken. Für´s Töpfchen ist Ihr Sohn auf jeden Fall noch zu klein. Die Tatsache, daß er merkt, wenn der Urin kommt, heißt noch nicht, daß er auch versteht, diesen zu halten und gezielt in einen Behälter zu machen. Lassen Sie da bitte alle Zeit, die er braucht (s. gezieltes Stichwort Sauberkeitsentwicklung). Wenn Sie allein erziehend sind, kann die Anbindung an eine (liebevolle) Ersatzbezugsperson im Ki-ga die Loslösung (s. Langtext, Teil 3) vorantreiben. Dafür ist das Gelingen der sanften Ablösung aber Voraussetzung. Viele Grüße


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