Mitglied inaktiv
Meine Tochter ist 10,5 Monate alt. Ich möchte nun versuchen das nächtliche Stillen zu entwöhnen. Jedoch schreit sie bei jedem Versuch sie anders zu beruhigen gleich extrem los, streckt sich durch und steigert sich immer mehr hinein. Es hilft kein Tragen, singen, streicheln. Auch der Papa kann sie nicht beruhigen. Bin echt ratlos. Haben sie noch einen guten Rat für mich? Kann es ein, dass sie noch etwas Zeit braucht und ich mit dem Abstillen noch warten sollte? Wie verarbeitet ein Baby in diesem Alter das Weinen? Wenn sie so extrem weint und ich sie am Arm habe und trösten möchte, sie sich jedoch nicht beruhigen lässt, kann das dann seelische Schäden davontragen? Es gibt ja auch öfters Situation in denen sie weint ohne das ich den Grund dafür erkennen kann und es dauert oft einige Zeit bis sie sich beruhigt. Wie erleben die Baby so etwas? Lieben Gruß Anika
Liebe Anika, wenn man merkt, dass die Brustentwöhnung in der Nacht partout nicht funktioniert, und ein unstillbares Schreien die Quittung ist, bleibt einem nichts anderes übrig, als den Zeitpunkt noch einmal zu verschieben. Das schafft beim Kind keine besondere Verwirrung und ein Verwöhnen ist es ganz und gar nicht. Das Kind muss auch eine gewisse innere Bereitschaft dazu mitbringen, auf das Gestilltwerden zu verzichten und vorübergehend andere Beruhigungsmethoden zu akzeptieren. Dazu gehört auch das Teefläschchen ohne Zucker. Zieht man es dennoch durch, riskiert man in der Tat ein seelisches Trauma, das auf Dauer auch Nachwirkungen hat. Hin und wieder Weinen, das man als Bezugsperson nicht beruhigen kann, geschieht in der Entwicklung eines jeden Menschen mehr oder weniger oft und hat verschiedene Gründe. Erleben die Kinder dann den Beistand ihrer Bezugsperson, auch wenn sie nicht effektiv helfen kann, gefährdet das die Bindung nicht. Gefährlich werden vor allem Ablehnung und Aggression von den Bezugspersonen, die das Unglücksempfinden des Kindes durch eine zusätzliche Abstrafung noch verschlimmern. So weit sollte man es möglichst nicht kommen lassen. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Hi,mein Sohn, 9 1/2 Monate alt, hat leider schon immer "schlecht" geschlafen.Er wacht alle 1 1/2-2h auf, selten schafft er 3-4h. Er wollte dann immer gestillt werden, z.T. 6x/Nacht, aber eigentlich va z.Nuckeln.Schnuller verweigert er. Jetzt habe ich abgestillt u. mein Mann kann mir nachts helfen. Es klappt gut. Allerdings schläft mein Sohn NUR in ...
Unsere Tochter ist 8 Monate alt. Sie schläft bei mir im Bett. Einen Nuckel nimmt sie nicht. Tagsüber ist sie ein auffallend ausgeglichenes Baby. Das Problem ist der Nachtschlaf: Zum Einschlafen stille ich sie und lege sie dann in ihr eigenes Bettchen. Nach 1,5 Stunden wacht sie wieder auf, dann nehme ich sie zu mir ins Bett und stille sie erneut ...
unser Sohn (16Wochen) ist eigentlich ein ausgeglichenes, sehr aktives und wenig weinendes Kind.Seit mehreren Wochen allerdings bekommt er Abends (meist zwischen 18 umd 20 Uhr) richtige Anfälle.Er spielt fröhlich, lacht mit uns und es scheint alles ok zu sein. Wie auf Knopfdruck fängt er dann erst an zu meckern und dann heftig zu weinen teilw. schre ...
Sehr geehrter Dr. Posth, unser Sohn (6 Monate / gestillt/ Familienbett) ist ein sehr schlechter Schläfer/Einschläfer. Er schreit vor jedem Einschlafen- tagsüber oder abends. Wir können nichts machen. Wenn er müde wird, wird er sehr unruhig , wirft sich hin und her, windet sich- bis er schließlich schreit. Das Ganze hat sich mittlerweile auf höch ...
Hallo Herr Dr. Posth Sie beschreiben in Ihren Antworten sehr gut die Folgen von "schreien lassen" bei den Kindern. Diese Erziehungsmethode ist ja nun schon über mehrere Generationen üblich und müßte demzufolge in den vorherigen Generationen Störungen verursacht haben. Gibt es Studien oder sonstige Literatur zu dem Thema? Wenn ich in meiner Fa ...
Guten Tag sehr geehrte Frau D. Ingrid Henkes, Kurze Vorinformation: mein Sohn ist gerade 7 Monate alt. Das stillen hat am Anfang aufgrund eines Krankenhausaufenthaltes nicht funktioniert. Zuhause wurde es dann besser. Ich bin oft dabei mit ihm eingeschlafen, weswegen ich das unerfahrener Weise so beibehalten habe. Er schläft auch ...
Hallo Frau Henkes, mein Baby/Kind 1 Jahr ist von Anfang an sehr schwierig. Es schreit sehr viel und benötigt viel Aufmerksamkeit. Wir haben uns Hilfe bei einer Osteopatin, Schreiberater und Kinderärztin geholt. Doch leider konnte mir noch keiner von den drei Organisationen helfen. Mein Junge weint sobald ich mich wenige cm im Raum von ih ...
Liebe Frau Henkes, meine Tochter ist 3,5 Monate alt und spuckt seit der Geburt sehr viel (Rekord siebzehnmal in der Stunde). Da die Gewichtsentwicklung immer gepasst hat, hat der Kinderarzt stets gesagt, dass alles ok ist und die Kleine hat es anfangs ja auch nicht gestört, dass sie spuckt, sie war ein sehr ausgeglichenes und zufriedenes Baby. ...
Sehr geehrte Frau Henkes, unsere Tochter ist 12 Monate alt und hängt sehr an mir als Mama. Aktuell ist ihr Schlafverhalten verändert und sie schläft tagsüber nur noch einmal. Gestern hatte sie eine schlechte Nacht und wurde zudem auch noch bei ihrem Mittagsschlaf von lauten Nachbarn geweckt. Daher wollten wir es an diesem Tag noch einmal m ...
Liebe Frau Dr unsere beiden Söhne 5 und 7 Jahre alt sind ständig am streiten. Es fängt schon in der Früh an. Ich merke dass ich dann immer mit Drohungen reagiere ... zb wenn ihr nicht aufhört dann gibt es z. B. Kein Fernsehen. Anders geht es nicht. Sie hören mir auch gar nicht zu. Wenn ich sage bitte zieht euch an- das wird nicht gehört . Erst ...
Die letzten 10 Beiträge
- Übergänge gestalten
- Trennungsschmerz
- Wackelzahnpubertät oder auffälliges Verhalten?
- Wie viel Macht / Mitbestimmung für einen 8-jährigen
- richtiger Umgang in herausfordernder Phase
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird