Mitglied inaktiv
SgHDP, ich moechte Ihnen nochmals sagen wie sehr ich Ihr Forum und Ihr Engagement schaetze. Nun aber zu meiner Frage: mein Sohn 18 Mon. (schlaeft "dauerschlecht") schlaeft mittlerweile ausschliesslich bei uns im Bett (vorher in seinem Bett eingeschlafen) und braucht als "Einschlafhilfe" immer meine Haende. Auch wenn er nachts wach wird, was sehr haeufig passiert knetet, zieht, streicht, wurschtelt er an meinen Haenden herum. Manchmal habe ich das Gefuehl, dass Ihn das sogar teilweise nervoes werden laesst wobei er sofort anfaengt zu meckern, wenn ich meine Haende wegnehme. Das hat mittl. auch extreme Ausmasse angenommen, d.h. auch im Kinderwagen, Kindersitz-Auto moechte er immer eine Hand von mir haben (wobei er sie dort nur festhaelt) und wenn ich sie Ihm verweigere faengt er untroestlich an zu weinen. Er nimmt leider kein Uebergangsobj (Teddy, Tuch o.ae.), nur einen Schnuller. Wie koennen wir Ihm das abgewoehnen? (Zipfeltuch etc brachte keinen Erfolg). Danke & herzliche Gruesse
Hallo, erst einmal danke für Ihr Lob. Bei vielen Kindern vermengen sich Fixierungen auf bestimmte Handlungen und das eigentliche Übergangsobjekt. Meistens bleibt dann aber beides irgendwie von einander getrennt, z.B. also Fingerlutschen und gleichzeitig Haare drehen. Im Falle Ihres Sohnes ist es etwas schwieriger, da er Fixierung und "Seelentröster" in einer Sache braucht. Allerdings sagten, nimmt er einen Schnuller an. Es gibt also nur die eine Lösung: Schnuller anstatt Mutters Hände kneten. Eine andere Alternative wäre allerdings, ihm einen Knautschball oder ein solches tierähnliches, händefreundliches Spielzeug zu schenken, das er immer dann bekommt, wenn er nach der Hand verlangt. Das sollten Sie ihm dann auch klar so sagen und bei der Verweigerung Ihrer Hände konsequent bleiben. Er wird das nach anfänglichem Widerstand schon annehmen. Viele Grüße und viel Erfolg
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