Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

"Fernbeziehung"

Frage: "Fernbeziehung"

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Unsere anfänglich wegen anhaltender Bauchschmerzen eher weinerliche u. mamafixierte Tocher hat sich mittlerweile zu einem fröhlichen u. offenen 19-monatigen Mädchen entwickelt.Auch die Loslösung scheint trotz anfänglicher Mamafixierung auf einem guten Weg. Nun ist es leider so, dass es für mich aus beruflichen Gründen sinnvoll erscheint, in einer 400 km entfernten Stadt in Teilzeit zu arbeiten (an meinem neuen Wohnort gibt es keine Arbeit für mich).Allerdings macht mir das geringe Alter meiner Tochter bei dem Gedanken Bauchschmerzen u. ich überlege, ob es finanziell noch eine Weile o. Job ginge.Allerdings könnte es in meinem Job gut sein, dass ich nach einer längeren Pause gar nichts mehr finde.Halten Sie derlei Überlegungen generell für "sich selbst erbietend" oder -falls nicht-was hielten Sie für besser: Mutter (für 6-12 Monate insgesamt) 3 Tage am Stück weg, den Rest d. Woche zurück o. die Woche mit Kind i. d. anderen Stadt u. a. Wochenende zum Vater?Wäre es in 1 Jahr günstiger?


Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, auf jeden Fall wäre es in einem Jahr leichter für alle Beteiligten. Bis dahin müsste ein solide Fremdbetreuung gefunden sein und die Loslösung ist dann so weit fortgeschritten, dass genügend Selbstbewusstsein bei Ihrer Tochter existiert, um eine regelmäßige, aber vorübergehende Trennung von der Mutter auszuhalten. Während Ihrer Abwesenheit muss natürlich eine Ersatzbezugsperson für Ihre Tochter sorgen. Ich gehe davon aus, dass der Vater auch arbeiten muss. Viele Grüße


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