Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, Unsere Tochter ist 14 Monate alt und will immer noch nicht wirklich essen, besteht auf die Brust, die sie über alles liebt. Sie isst sehr kleine Mengen, akzeptiert auch nur wenige Lebensmittel. Steckt sich zwar fast alles in den Mund, holt es aber gleich wieder heraus,schmeißt es weg. Wurde nie zum Essen gezwungen, Ausnahme Medikamente. Mit 10 Monaten heftiger Magen-Darm- Infekt, davor zwar auch nicht viel gegessen, aber danach gar nichts mehr, nach einigen Wochen wieder kleine Mengen. Erklärt das ihr Verhalten oder warum isst sie nicht?Gewicht und Blutanalyse ok. Stillberaterin findet alles gut, wie es ist,sagt, abwarten, bis sie alleine isst. KiA meint, konsequent Brust verweigern, egal wie sie brüllt, sonst klappt es nicht. An guten Tagen lässt sie Stillen mal ausfallen, an schlechten schreit sie sich bis zur Hysterie ein(2xprobiert).Ist ein solches Vorgehen nicht auch kontraproduktiv und verleidet ihr das Essen? Wie soll ich mich verhalten? LG u. vielen Dank MM
Hallo, das Zufüttern auch zum Stillen wird ab etwa dem 6. Monat empfohlen. Das hat seine Gründe, denn ab dem 8.-9 Monat scheint sich in der Natur ein Fenster langsam zu schließen, das Neugier auf anderes Essen heißt. Das spricht keineswegs gegen das Langzeitstillen, erklärt aber, warum es immr schwerer wird, ein Kind an feste Kost zu gewöhnen, das bis dahin nur gestillt worden ist. Das ist Tatsache jenseits aller Ideologie. Ihren Kinderarzt sollte man abmahnen. Er hat nicht viel von der Seele eines Kindes begriffen. Ihre Hebamme sollte man aufklären, was einem Kind noch alles guttut. Aber de facto hat sie recht, Sie können nur mit viel Geduld und Zuversicht an die Sache herangehen und Ihre Tochter immer mehr Lust auf feste Kost machen, auch durch "Voressen" (andere Kinder?). Viele Grüße
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