Mitglied inaktiv
Hallo Herr Posth Unser Sohn (15 Monate) ist ein zufriedener kleiner Bub. Er lacht viel und entwickelt sich gut, kann aber noch nicht frei gehen und sagt bloss "papa" und "das da"! Er versteht aber schon sehr viel. In den letzten Tagen hat er ganz heftig reagiert, wenn jemand etwas "Negatives" über ihn gesagt hat. Als zum Beispiel meine Mutter meinte, dass er am Vortag beinahe sein Büchlein zerrissen habe, und dieses irgendwann noch kaputt machen werde, hat er fürchterlich zu weinen angefangen. Oder als ich ihm sagte, er solle nicht mit den Zähnen knirschen hat er sich kaum erholen können vor Schluchzen. Mir hat er fast das Herz gebrochen! Ist er so sensibel? Oder ist das bereits ein erstes Trotzen? Wie sollen wir damit umgehen? Besten Dank für Ihren Rat!Freundliche Grüsse von Susehr
Hallo, Trotzen ist solches Verhalten sicher nicht. Das stellt sich ja als Aufbegehren und Wut dar und nicht als Verzagtheit und Weinerlichkeit. Ihr Sohn scheint an Ihrer Reaktion und Ihrem Tonfall gehört zu haben, dass Sie ihm in diesem Moment nicht wohlgesonnen waren. Dasselbe gilt für die Großmutter. Offenbar fühlte er sich abgelehnt, und dieses Gefühl erzeugt Unbehagen und Angst. Ihr Sohn scheint recht sensibel zu sein. Da sich auch Kleinkinder so etwas schon zu Herzen nehmen, sollten Sie Ihren Sohn nicht mehr so kritisieren. Wenn es doch unumgänglich ist, dann kritsieren sie bitte immer noch den Fehler selbst und nicht Ihren Sohn allgemein. Weint er trotzdem, dann trösten Sie ihn ruhig. Viele Grüße
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