Mitglied inaktiv
Mein Großer (*12.02) hat eine Entw.verzögerung im Bereich Motorik und Körperwahrnehmung und wird 2x die Woche gefördert. Er kullerte mit 9 Mo. - saß mit 14 Mo. - lief mit 21 Mo. - sprach viel mit 9 Monaten. Keine Muskelerkrankung. Mein Kleiner (*10.2007) macht nun die selben Entwicklungsschritte. Seine Rumpfmuskulatur ist auch hypoton - er robbte mit 9 Mo. - setzt sich alleine auf mit 14 Mo. - zieht sich nun überall hoch und hat noch sehr mit dem Gleichgewicht zu kämpfen. Er spricht seit 7 Mo viel. Was bei beiden auffällt ist der große Kopf. Der Große hatte einen platten Hinterkopf. Mein Kleiner lag seitwärts und hat eine platten, hintere Kopfseite und eine Balkonstirn (und sehr große Augen). Bereits 2x Ultraschall ohne Befund. Lt. Chefarzt ein eher fam. Makrocephalus. Warum sind beide Kinder gleich entwickungsverzögert? Muss ich mir wegen des Kopfes meines Kleinen Sorgen machen und bildet sich diese Verformung auch ohne Helm zurück? Ist ein CT nötig? Dank
Hallo, wenn nachweislich keine vorzeitige Verknöcherung einer oder mehrer Schädelnähte vorliegt, formt sich der Schädel eines Säuglings nach dem Wachstum seines Gehirns und das ist immer symmetrisch. Also wird sich der Schiefkopf oder Plagiocephalus weitestgehend normalisieren. Allerdings müsste das mit 14 Monaten auch schon annähernd vollständig der Fall sein. für eine Helm wäre es wahrscheinlich schon zu spät. Diese sehr teure Therapie ist auch nur äußerst selten nötig. Einen familiären Makrocephalus gibt es, und der geht auch mit leichten statomotorischen Entwicklungsverzögerungen einher. Die hohe und auch etwas breite Stirn ist typisch. Wahrscheinlich hat der von Ihnen erwähnte Chefarzt Recht. Entsprechende neurophysiologische Förderung ist jedenfalls angezeigt. Auf jeden Fall hat diese Auffälligkeit eine gute Prognose für die weitere Entwicklung. Viele Grüße
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