Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Entspannungsprobleme!!

Frage: Entspannungsprobleme!!

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Hallo Dr.Posth!! Ich hoffe sie können mir weiterhelfen!!Unsere Tochter 15W. hat seit ihrer Geburt an viel geschrien(Steißlage ; Sectio)Haben direkt danach auch einen Osteopathen aufgesucht !! Mit Pucken und Einschlaftritual ist es besser geworden!!Wir hofften, daß der Erfolg von Dauer sein würde aber dem war nicht so !Den Ansruch, daß sie garnicht mehr schreit haben wir garnicht da wir uns belesen haben und uns schon klar ist, daß es ihrer Art der Kommunikation ist!!Nun ist es sehr auffallend, daß sie vielleicht noch recht gut einschläft aber nach der ersten Schlafphase aufwacht (30 min)und dann nicht mehr in den Schlaf findet und brüllt wie am Spiess und wirft dann ihrern Kopf von einer Seite zur andern und rudert sehr wild!!Sie ist leicht einseitig betont(li) und die KG meint sie hätte starke Schwierigkeiten zu entspannen ,sie wäre viel überstreckt!!Tagsüber ist sie agil und genießt ihre Bewegungsfreiheit !!Wie kann ich ihr behilflich sein,daß sie abends besser entspannt!! DAnke


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, zunächst einmal sollten Sie wissen, daß ein Säugling erst ab dem 3. Monat überhaupt anfängt, ein stabiles Schlafverhalten, angepaßt an den Tag-Nacht-Rhythmus aufzubauen. In dieser Phase befindet sich Ihre Tochter. Der weitaus häufigste Grund für das viele Schreien sind die berühmten Blähungen oder 3Monatskoliken. Unter dem Stichwort Trimenonkoliken finden Sie im Suchlauf hierzu umfangreiche Angaben. In meinem Langtext über das emotionale Bewußtsein, Teil 1, link oben links steht viel Umfassendes über das Schreien der Säuglinge. Als ein Form der Kommunikation würde ich das Schreien allerdings nicht unbedingt bezeichnen, sondern nur als eine Lautbarmachung stimmlicher Notsignale. Diese Notsignale müssen Eltern sofort erhören und richtig beantworten. Wie, das erzähle ich hier im Forum. Denn davon hängt die weitere gesunde psychische Entwicklung ab, sowie das sichere Bindungsverhalten. Die entscheidenden Beruhigungsmaßnahmen bestehen im Stillen oder Flasche geben, Herumtragen und Beschmusen, sowie in der Kontaktbeantwortung. Kein Säugling möchte gerne irgendwo allein liegen und von seine Bezugspersonen abgeschnitten sein. Aber vor allem anderen steht natürlich die Schmerzfreiheit. Wie man Schmerzfreiheit erzeugt bei kolikartigen Beschwerden im Bauch, das lesen Sie in den Antworten zu den "Trimenonkoliken". Wie man einen kleinen Säugling zum Schlafen bringt oder adäquat beruhigt, lesen Sie im Suchlauf unter "Einschlafprobleme beim Säugling" oder unter "Säuglingsschreien". Viele Grüße


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