Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Ekel?

Frage: Ekel?

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Hallo Herr Dr. Posth, mein Sohn ist 2 3/4 und ist eigentlich seit ein paar Wochen tagsüber trocken. Leider klappts aber mit dem großen Geschäft noch nicht so toll. Oft gehts noch in die Hose. Leider hat er einen sehr unregelmäßigen Stuhlgang, so dass ich deshalb auch nie auch nur ungefähr weiß wann er muß. Seit er vor ca. 1 Monat einen Durchfall hatte und den auch in der Hose gesehen hat, muß er immer würgen und hat sich sogar schon mal übergeben, wenn er sich sein "Produkt" dann anschaut. Er will nicht mal mehr selber spülen, was er früher immer gern gemacht hat. Er hat sich auch früher seine "Würste" immer angeschaut (ob in Windel oder Klo war egal). Halten Sie das für eine Phase, die von selbst vorbei geht oder fällt Ihnen eine Möglichkeit ein hier gegenzusteuern? Vielen Dank und Liebe Grüße Sanne


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Sanne, es ist ein kritischer Moment, wenn so etwas passiert und ein Kind Ekel vor seinen eigenen Ausscheidungen entwickelt. Da braucht es viel Fingerspitzengefühl seitens der Eltern, dieses Geschehen verbal irgendwie in den Griff zu bekommen. Z.B. Vergleiche mit "Matsche", mit der er sicher auch mal gerne spielt, sind angebracht. Vorübergehend muß dann auch einmal wieder die Windel oder die Höschenwindel herhalten, bis sich der Stuhl und das kindliche Gefühlsleben normalisiert haben. Auf jeden Fall sollte man die Sache offen angehen und den Kleinkindern einfache Erklärungen anbieten, warum Stuhl auch mal wässrig sein kann oder warum er stinkt. Viele Grüße


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