Mitglied inaktiv
Hallo, unser Sohn (6,5 M alt, leichte, schnelle Geburt, war keine Minute ohne mich allein) schlief bisher immer (tagsüber sowie nachts) nur im Tragetuch oder an der Brust ein. Nie ist er durch bewußtes in den Schlaf schaukeln in seiner Wiege wirklich eingschlafen. Im Auto oder Kinderwagen schläft er nur selten ein. Seine längste Schlafdauer betrug bisher 4 h, seit Wochen schläft er max. zwei Stunden am Stück. Er schläft neben mir im Babybalkon oder bei uns im Bett. Ich habe ihn nie schreien gelassen, was zur Folge hatte, dass ich ihn 4 Monate täglich bis zu 8 Stunden im Tragetuch getragen habe und seit über sechs Monaten mit ihm abends um ca. 19 Uhr schlafen gehe. Er wurde 6 Monate voll gestillt und bekommt seit ca. 3 Wochen einmal am Tag Brei. Sollte man ihm weiterhin die Einschlafhilfen (Brust u. Tragen) gewähren oder ihn im schaukelnden Bett unbedingt zum Einschlafen bringen (geht nur mit Schreien)? Bisher stört mich das Tragen oder das Nuckeln nicht, ich denke nur an später.LG Maxi
Stichwort: Einschlafprobleme beim Säugling Hallo, noch ist Ihr Sohn gerade einmal ein halbes Jahr alt. Da ist es nicht ungewöhnlich, durch Herumtragen oder Gestilltwerden einzuschlafen. Dann sollte ein Säugling aber 3 bis 4 Stunden an einem Stück schlafen und das auch im Liegen. Das Eingewöhnen zum Liegen erleichtert natürlich das Wiegen oder hin und hier geschoben werden im Bettchen auf Rädern. Wenn eine Säugling dabei erst einmal ein bisschen quengelt oder murrt, ist das sicherlich kein Problem. Fängt er aber an zu schreien, muss man den Versuch erst einmal wieder abbrechen, um es am nächsten Tag erneut zu versuchen. Viele Dinge im Säuglingsleben basieren auf Gewohnheiten oder zunehmend auf Ritualen. Sie übernehmen Steuerungsfunktion für Vorgänge, die noch nicht verstanden werden und die nicht gerade momentanen Bedürfnissen entsprechen. Und das sind ja gerade die neuralgischen Punkte. Viele Grüße
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