Mitglied inaktiv
Hallo, unser Sohn (18 Monate alt) kann abends nur schwer einschlafen. Bisher war es so, da ich ihn noch stille, hab ich ihn abends immer ins Bett gebracht, ihn gestillt und dann ist er irgendwann von allein eingeschlafen, mal beim stillen aber meistens danach, das hat dann ca.eine halbe Stunde gedauert. Seit einiger Zeit war es dann so, dass ich ihn gestillt habe, er von selbst aufgehört hat zu trinken und dann überhaupt nicht zur Ruhe kam oder ruhig da lag, aber trotzdem nicht schlafen konnte. Dann hat das ins Bett bringen ca. 2 Stunden gedauert. Irgendwann wusste ich dann nicht mehr weiter und hab dann mal nach einer Stunde den Vater gerufen. Wenn er kam und ich gegangen bin, hat unser Sohn kurz geweint und ist nach ein paar Minuten eingeschlafen. Das haben wir dann öfter so gemacht. Jetzt haben wir mal probiert, dass mein Mann unseren Sohn ganz allein ins Bett bringt. Hat nach anfänglichem Geweine auch einigermaßen gut geklappt. Bei mir schläft er immer noch nicht. Ich hab das Gefüh
Hallo, es ist gut möglich, dass Ihr Sohn bei Ihrer Anwesenheit zum einschlafen noch in einem Konflikt steht zwischen an-die-Brust-wollen, aber längst satt sein und einschlafen-wollen, aber in der Nähe der Brust nicht können. Da zu diesem Zeitpunkt schon die Loslösung enigermaßen voran geschritten sein müsste, ist dieser Zustand hierfür ein Bremse. Das Einschlafen beim Vater geht demzufolge leichter, wobei natürlich die Mutter schon noch etwas fehlt. Hat Ihr Sohn denn kein so genanntes Übergangsobjekt (s. gezielter Suchlauf)? Das ersetzt ja die leibliche Anwesenheit der Mutter. Das Einschlafen beim Vater ist für dieses Alter auf jeden Fall die richtige Strategie. Viele Grüße
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