Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, mein Sohn ist genau 3 und geht seit 1 Woche in den Kindergarten. Er war vorher bei der Tagesmutter und ist ein sehr kontaktfreudiges Kind. Leider hält der Kindergarten nicht viel von sanfter Eingewöhnung. D.h. ich soll morgens immer möglichst schnell wieder gehen. Wir kriegen das tränenfrei hin, aber eigentlich möchte er mich nicht gehen lassen. Wenn ich bleibe, entfernt er sich nach einer Weile von mir und beachtet mich nicht mehr, aber wenn ich mich verabschiede - was ich laut Kindergarten soll, will er mich wieder nicht gehen lassen. Tagsüber macht er dort gut mit. Wäre es ein Kompromiss, dass ich mich in eine ruhige Ecke setze und erst gehe, wenn mein Sohn spielen gegangen ist, oder ist eine Verabschiedung wirklich zwingend notwendig? Er spricht gut und versteht es auch, wenn ich ihm sage, dass ich nach einer Weile gehen werde. Danke und viele Grüße Linda
Liebe Linda, das ritualisierte Verabschieden ist nur eine Selbstberuhigung für die Erzieherinnen und die Mutter, damit sie angeblich beruhigt gehen kann. In Wahrheit braucht das Kind die Anwesenheit der Mutter solange, bis es selbst seine Ersatzbezugspersonegefunden hat und voller Vertrauen auf die erfahrene Zuwendung und mit einem Gefühl von Geborgenheit im Ki-ga bleibt. Dann können sich die Mütter auch still und leise davon begeben. Schließlich sagt man seinem Kind ja schon beim Eintritt in den Ki-ga morgens, dass man gehen wird, wenn man nicht mehr gebraucht wird. Das genügt im Falle der sanfte Ablösung. Versuchen Sie also dne von Ihnen als Kompromiss bezeichneten Weg durchzuführen und sagen Ihrem Sohn gleich zu Anfang, dass Sie irgendwann gehen werden. Lassen Sie sich aber per Händy zurückrufen, falls es schief gehen sollte. Viele Grüße
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