Tareldar
Hallo Herr Dr. Nohr, mein Sohn ist 14 Monate und wir haben vor kurzem die Eingewöhnung begonnen. Ich war sehr zuervsichtlich , da er generell sehr offen und neugierig auf seine Umwelt und Mitmschen zugeht. Fremdeln gab es bei ihm bisher kaum, er lacht wenn er angesprochen wird und geht gleich in Kontakt. Meine ältere Tochter ist das Gegenteil. So lief es auch in den ersten zwei Tagen der Eingewöhung ab. Am den ersten zwei Tagen erkundete er gleich den Raum und nahm das Spielangebot und den Schoss der Erzieherin gleich an.. Am dritten Tag (Nach 4 Tagen Pause) sollte ich für 20 Minuten den Raum verlassen. Er winkte mir. In dieser Zeit fiel er hin (es war zu hören) und ich wurde nicht hereingerufen, obwohl er weinte, aber er ließ sich auch beruhigen. Am nächsten Tag wurde er während der Trennung (er weinte beim Verabschieden nicht) das erste Mal in den Wasch- und Frühstücksraum mitgenommen und im Hochstuhl angeschnallt. Eiin anderes Kind weinte furchtbar, und er muss große Angst gehabt haben und weinte auch. Seither klammert er sich an mich im Kindergarten, ist auch im Alltag anders, ich weiß nicht wie es dort weiter gehen soll. In einem Gespräch habe ich gesagt dass ich erstmal keinen weiteren Trennungsversuch mehr zulasse, 5 Tage geht das jetzt so, dass er jeden Kontaktversuch der Erzieherin ablehnt
Dr. med. Ludger Nohr
Hallo, ja das ist manchmal leider so, dass eine aus Kindersicht dramatische Situation die Eingewöhnung sehr erschwert. Es scheint aber einen Grund zu geben, weshalb Sie Ihren Sohn jetzt schon in die Fremdbetreuung geben. Wenn das nicht nötig ist, Sie also die Möglichkeit haben ihn weiter zu Hause (und in Spielgruppen etc.) zu betreuen, kann er ruhig noch länger zu Hause sein. Wenn Sie aber die Betreuung brauchen, würde ich mit den ErzieherInnen absprechen, wie das laufen kann und wieviel Zeit Sie haben, wieder Vertrauen zu den KiTa-Leuten zu entwickeln. Die Entscheidung ist also bes. von Ihren Möglichkeiten abhängig. Dr.Ludger Nohr
Curcuma
Hallo, mein Sohn wurde im Juli mit knapp 14 Monaten eingewöhnt, und ich hatte ziemlich Bammel davor. Insofern hab ich mich recht intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und erlaube mir, auch was dazu zu schreiben. :) Selbst nach dem Berliner Modell war der Trennungsversuch zu früh (dort am 4. bzw. 5. Tag), und das bezieht sich mit diesen Zahlen eher auf etwas ältere Kinder. Gut, dass Du erst mal abgebrochen hast! Wird denn nach einem Modell eingewöhnt? Gibt es eine feste Bezugserzieherin? Trennungsversuche sollten idealerweise erst erfolgen, wenn eine sichere Bindung zu einer Erzieherin aufgebaut wurde. Ist mir ein Rätsel, wie sich das die Leitung Deiner KiTa nach zwei Tagen und dann noch vier Tagen Pause dazwischen (!) vorstellt. Lässt sich mit denen diskutieren?
Ähnliche Fragen
Hallo Frau Henkes, ich habe etwas auf dem Herzen, das meine Tochter, 14 Monate, betrifft. Wir starten in einem Monat mit der Eingewöhnung in eine Kita. Ca. 6 Wochen später muss ich wieder arbeiten gehen. Sie ist zwar schon immer auch sehr an anderen Menschen und vor allem älteren Kindern interessiert, entdeckungsfreudig, weit in der motorische ...
Guten Morgen, ich hatte bereits immer mal wieder die Angst, dass meine Tochter eine unsichere-vermeidende Bindung hat. Ich habe sie zwar nie schreien lassen, sie schläft bei uns im Zimmer und natürlich auch immer alle Bedürfnisse gestillt, aber ich weiß, dass sie oft auch mehr Aufmerksamkeit beim Spielen hätte bekommen müssen (wobei ich mich na ...
Hallo Frau Henkes, Meine Tochter ist 20 Monate alt, und seit zwei Wochen befinden wir uns in der Kita-Eingewöhnung. Sie ist sehr gerne dort, interessiert sich für die anderen Kinder und nimmt auch Kontakt zu den Erzieherinnen auf – besonders zu einer von ihnen. Allerdings fällt ihr die Trennung von mir noch schwer: Sobald ich ihr sage, dass ...
Sehr geehrte Frau Henkes, unsere Tochter (2 Jahre 2 Monate alt) war an ihrem ersten Kita-Tag am 15.9. Feuer und Flamme. Auch am zweiten Tag spielte sie mit Freude und ließ sich auf die Erzieherinnen ein. Das neue, skandinavische Eingewöhnungsmodell, das dieses Jahr erstmalig in der Kita getestet wird, sah vor, dass ich die ersten beiden Tage im ...
Sehr geehrte Frau Henkes, unser Sohn (18 Monate) befindet sich seit dem 01.10. in der Eingewöhnung. Es handelt sich um eine kleine Einrichtung mit derzeit 6 Kindern und 2 Erzieherinnen. Künftig soll L. dort von Mo bis Do 8.15 bis 12.30 Uhr bleiben (Mittagschlaf wird zuhause gemacht). Bereits am ersten Tag hatte er wirklich Spaß und ist nach ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Vielen herzlichen Dank für Ihre informative Rückmeldung zu meiner Frage vom 20.10. Seither wird die Situation immer schwieriger. Am Montag musste ich meinen Sohn bereits nach einer halben Stunde abholen, weil er immer wieder geweint hat. Er war fix und fertig als ich ankam. Am darauffolgenden Tag meinte die Erziehe ...
Liebe Frau Henkes, ich gewöhne gerade meine dreijährige Tochter in den Kindergarten ein. Sie war vorher nicht in der Fremdbetreuung. Es ist jetzt bereits die 7. Woche. Es hat gut angefangen, ich konnte die ersten Tage dabei sein, da ist sie mit den anderen Kindern im Spiel versunken, war zwischendurch bei mir aber hat dann zurück ins Spiel g ...
Hallo Frau Henkes, unsere Eingewöhnung ist leider sehr schwierig. Meine Tochter ist 18 Monate alt und wir sind mittlerweile in der sechsten Woche der Eingewöhnung. Die Trennungen klappen leider nicht gut. Sobald ich mich verabschiede, fängt sie an zu schreien. Ich glaube in der Nacht, hat sie damit mittlerweile auch zu tun. Die Erzieherin mein ...
Meine Tochter drei Jahre alt ist seit einer Woche in der Kindertagesstätte und sie ist hat die Eingewöhnung gemacht mit dem Papa und alles hat eigentlich sehr gut geklappt. Sie hat auch einen Kollegen sofort ein kleinen Jungen sich sehr befreundet und am Freitag hab ich sie dann das erste Mal abgeholt und sie hat gar nicht geweint oder nach mir gef ...
Guten Tag Frau Henkes, Meine Tochter (2 Jahre und 10 Monate) war vor dem KiGa-Beginn bei meiner Freundin, während ich gearbeitet habe. Sie hat sich täglich sehr auf den Besuch gefreut und hatte keine Trennungsängste. Danach begann die Eingewöhnung meiner Tochter im Kindergarten – zunächst sorglos, endete aber nach wenigen Wochen mit heftigen Rea ...
Die letzten 10 Beiträge
- Mobbing
- Einschlafen klappt mit mir nicht
- Eingewöhnung mit Nebenwirkungen
- 4 Jahre altes Kind steht bei Essen oft auf
- Verhalten Kind
- Baby hat bei Oma viel geweint
- 3 jähriger hat panische Angst vor seinem Onkel
- (Wie) Fördern wir unsere Kinder ausreichend?
- Extreme Wutanfälle und Verlustangst
- Kleinkindkurs 1 Jährige - Frage zur sozialen Entwicklung