Mitglied inaktiv
Hallo, mein Neffe ist nun 7 Jahre alt und schon sehr früh hat er begonnen sich hinzulegen und sich zu reiben. Da fanden wir nicht weiter schlimm, auch nicht als mir meine Tochter (seit 1 Monat 6 Jahre alt) erzählte sie hätten sich geküsst und sich gegenseitig ihre Geschlechtsteile angeschaut. Gestern jedoch hatten sie sich im Kinderzimmer verschanzt und meine Tochter erzählte mir, mein Neffe hätte sie gebeten ihre Hose auszuziehen, er tat dasselbe und dann hätte sie sich, wie soll ich es erklären, im Stehen die Geschlechtsteile gegenseitig hingestreckt und berührt. Ich war entsetzt und habe gleich meine Schwester angerufen. Was sollen wir tun? Ich habe ihr erklärt, sie solle nicht ihre Scheide (blödes Wort bei Kindern) zeigen, da sie was besonderes ist und nicht gezeigt werden solle. Was können wir noch sagen und tun?
Stichwort: frühe Sexualität Hallo, Sie haben Recht, das Masturbieren oder "Reiben" wie Sie es nennen, ist auch im Kindesalter schon häufig zu beobachten und wird in bestimmten Augenblicken von den Kinder eingesetzt, um sich zu beruhigen oder auch zu befriedigen. Gleichzeitig besteht ein Interesse an den gegengeschlechtlichen Genitalien als inner Vorbereitung auf spätere Ambitionen. Aber all das bleibt in einem bstimmten Rahmen, den die Kinder selbst mit Vorgaben zu Nähe zu Distanz untereinander regeln, und als Eltern braucht man eigentlich nur dann eingreifen, wenn die Kinder das allgemeingeschaftliche Interesse nach einem privaten Rückzug mit solchen Aktivitäten missachten. Ihre Kindern scheinen dieses gesellschaftliche Bedürfnis ja zu beachten und ziehen sich für ihre Spielchen zurück. auch berichten sie darüber, was auf einen unbefangenen Umgang damit schließen lässt. Daher sollten Sie es bei einfachen "Belehrungen" belassen, was Kinder auf jeden Fall zu unterlassen haben, um keine Komplikationen hervorzurufen und sich körperlich wie seelisch nicht zu verletzen. Man kann den Kindern ruhig sagen, dass bestimmte sexuelle Handlungen eindeutig nur für "reife Menschen" möglich sind (also nach der Pubertät) und bei Kindern nur die Gefahr von Verletzungen hervorrufen. Ein bisschen elterliche Kontrolle ist sicher auch angeraten, was beinhaltet, dass man darauf achtet, seine Kinder nicht mit eigenen rein sexuellen Aktivitäten zu konfrontieren. Viele Grüße.
Die letzten 10 Beiträge
- Übergänge gestalten
- Trennungsschmerz
- Wackelzahnpubertät oder auffälliges Verhalten?
- Wie viel Macht / Mitbestimmung für einen 8-jährigen
- richtiger Umgang in herausfordernder Phase
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird