Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Danke für ihre Arbeit hier!

Frage: Danke für ihre Arbeit hier!

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Hallo Hr.Dr.Posth! Ich wollte nur einmal bestätigen, daß ihre "Thesen" nicht nur unsinniger "Expertenkram" sind. Sondern, daß der von Ihnen empfohlene Umgang mit Kindern "richtig" ist. Unsere Tochter wollte mit 3 J. nicht alleine im Kiga bleiben. Die Meinung der Erzieher dort: weinend dort lassen, einfach gehen, das übliche eben... Unser Bauchgefühl jedoch sagte etwas anderes, wir haben unsere Tochter abgemeldet. Was haben wir für spöttische Blicke geerntet! Und Kommentare nach dem Motto "Ohne Tränen geht's eben nicht. In 1 Jahr hätten wir das gleiche Problem. Wir könnten unsere Tochter eben nicht immer in Watte packen." Dieses Jahr, unsere Tochter ist 4, klappte der Kiga-Start problemlos!!! Ohne eine einzige Träne, ohne jeglichen Kummer! EXAKT so, wie sie es stets beschreiben. Nun hören wir immer "da hätten wir eben Glück gehabt...". Nun ja. Wir vertrauen auch künftig unserem Bauchgefühl und erfreuen uns an unseren (zum Glück) "braven" Kindern! Schöne Grüße aus Bayern Sandra


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Sandra, vielen lieben Dank für Ihre Bestätigung meiner Empfehlungen. Die Voraussetzungen für die Aufnahme von Kleinkindern in die Ki-tas und Ki-gä werden sich hoffentlich in den nächsten Jahren ändern und vor allem verbessern. Mütter spüren schon immer, dass an dem bisherigen Vorgehen, insbesondere, was die Frühbetreuung angeht etwas falsch ist. Aber wie in vielen anderen Fällen auch, wird das Gespür der Mütter als Gluckenverhalten gebrandmarkt und Frauen (auch Männer), die wenig oder gar nichts mit lebenden Kindern! zu tun haben, schwingen sich zu höheren Wissen auf. Man kann diesen Müttern immer nur zurufen, bleiben Sie standhaft, Ihre Kinder werden es Ihnen danken. Sicher gibt es auch einmal die Mutter, die sich tatsächlich nicht von ihrem Kind trennen kann. Ihr hilft man am besten damit, dass man ihr Porblem bespricht und ihr hilft, die eigene Schwäche zu überwinden. Meistens sind es eigene Kindheitstraumata, die beim Weinen der eigenen Kinder hochgespült werden. Sie einfach wegzu schicken und die Kinder weinend ihnen wegzunehmen, ist der in jeder Hinsicht falsche Weg. Viele Grüße


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