Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Danke bzgl festhalten beim schreien/Brustentwöhnung/Ärzteinfo

Frage: Danke bzgl festhalten beim schreien/Brustentwöhnung/Ärzteinfo

Seerose89

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Danke für ihre Antworten (10.09. "Schlafsituation" und 26.08. "schwieriges Temperament&Brustentw.). Ich bin froh Sie gefragt zu haben bzgl des schreien lassens in meinen armen um Regulation zu lernen(zum einschlafen), denn ich hatte ein ungutes Gefühl dabei. Können sie mir ein Bsp für ein gelungenes Abendritual nennen für einen leicht erregbaren säugling? Ich möchte komplett abstillen, also auch einschlafstillen einstellen. Ist das okay? Kann ich nachts außerhalb schlafen zur BE? Vater wird akzeptiert, nachts allesdings schneller ruhig in meinen armen. Hab angst, dass es ihm schadet, wenn ich abstill und gleichzeitig auch noch weg bin nachts? Nur finde ich keinen Schlaf, wenn ich ihn schreien höre. Kennen sie evtl einen guten kia in Norddtschl.(SH), der ihre Meinungen und Empfehlungen teilt?Wir haben so viel mehr fragen, dass wir persönl. Kontakt bräuchten. Ihre Praxis ist leider(!) zu weit weg. Vielen dank!


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, das Einschlafstillen würde ich als letztes abstellen. Mit dem Stillen in den frühen Morgenstunden, das meistens noch ein Weiterschlafen ermöglicht, gehört das Einschlafstillen zum Ritual und wird vom Säugling auch so verstanden. Er sollte nämlich vom Abendbrei schon ziemlich satt sein. Rechtzeitiges "Herunterfahren" ist wichtig, damit das Kind nicht so aufgeregt zum Schlafen gelegt werden muss. Abendbrei und Baden oder Waschen leiten den Vorgang ein, der das Zubettgehen ankündigt. Das alles sollte von Kuscheln und emotionalem Kontakt begleitet sein. Beim eigentlichen Einschlafen ist für Ruhe und Dunkelheit zu sorgen. Lieder singen oder etwas erzählen sorgen für die nötige innere Entspannung. Der Nuckel und Schlafbegleiter sind jetzt wichtig. Sehr unruhige KInder profitieren noch vom Getragenwerden oder im Bettchen Hin-und-her-geschoben werden (Räder!). Auf jeden Fall sollten Eltern noch physisch anwesend sein und sie können sich abwechseln, wenn das Kind es akzeptiert. Hier verläuft viel über Gewohnheit. Der Vater kann in der Nacht bei der Brustentwöhnung sehr hilfreich sein, weil er keine Milch geben kann und das weiß das Kind. In Norddeutschland kenne ich hauptsächlich Frau Dr. Brandi in Hamburg, die in etwa so arbeitet wie ich hier im Forum. Dann müsste es noch die Fr. Dr. Barth geben, die nach dem Regulationsstörungskonzept arbeitet. Das ist dann aber schon die andere Schiene. Viele Grüße PS: Sie können mit gerne mitteilen, wo Sie tatsächlich untergekommen sind und wie es funktioniert.


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