Mitglied inaktiv
Lb Dr Posth,Sohn 20M,eher defensiv,nie schreien gelassen,schneller Trost und Bedürfnisbefried.War und bin zuverlässige Bezugsperson.Ab 1 J. Versuch, LL voranzutreiben.Papa (bemüht) bringt abends seit Monaten meist problemlos ins Bett,Sohn winkt mir beim Zimmerverlassen freudig zu.In letzter Zeit hängt unser Sohn über Tag allerd. verstärkt an mir und lehnt Papa bei best. Dingen eher ab.Schreit er dann bei meinem Mann,gehe ich hin,übernehme od. lenke ab/tröste.Tut er sich weh, bin ich auch nach spätestens 2 Min. zur Stelle,wenn er sich von Papa nicht trösten lässt.Nun sagte man,dass mein Kind viel zu stark an mich gebunden sei.Ich denke,wir haben eine sehr innige Beziehung,schmusen,spielen,albern.Zurzeit sucht er viiiiiel Körperkontakt(zB an Hand laufen).Trost in manchen Sit. nur von mir mögl.Gehe ich in neuer Umgeb. mal kurz aus dem Raum,kommt es anfangs auch vor,dass er nach mir weint (trotz Papa).Binde ich zu stark?Papa mehr Zeit zum Trösten geben?Od. Bdg. gar unsicher??Danke!Angel
Hallo, nein, ich vermute, das Ihr Sohn im Moment in der Wiederannäherungskrise steckt (s. gezielter Suchlauf), in der sich das persönliche Selbst aus der Mutter-Kind-Dyade befreit. Da aber solche Übergänge in Richtung Selbstständigkeit auch immer mit Ängsten verbunden sind, wobei die Stärke der Ängste auch einer individuellen Veranlagung entspricht, hängen die Kinder paradoxerweise eine Zeitlang wieder verstärk bei der Mutter. Danach geht es dann aber mit einem großen Sprung weiter. Viele Grüße
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