Mitglied inaktiv
Unser Sohn 4,5 J. bestimmt immer über seinen kleinen Bruder (bald 2,5). Wenn sie zusammen spielen sagt er ständig zu den Kleinen, nein, das nicht, mach dies, mach jenes, das nicht, jetzt das doch nicht, auch wenn er grade etwas gemacht hat was der Große gesagt hat. Der Kleine kann kaum etwas "richtig" machen und hält sich aber meistens noch an das, was der Große sagt. Wie sollen wir damit am Besten umgehen?
Stichwort: Attributionen Hallo, das Bedürfnis nach "Bestimmen" hat etwas mit Machtgefühl zu tun und Macht zu haben ist ein äußerst starkes positives Attribut für ein Kind (s. Attributionen im gezielten Suchlauf). Daher auch das starke Trotzen, wenn das Selbstbestimmungsbedürfnis im Rahmen der Loslösung ständig von elterlicher Seite mit Gegenmacht unterdrückt wird. Z.B. ist starkes Grenzen setzen ein Faktor für das Gefühl von Ohnmacht. Solche Kinder nehmen im weiteren Verlauf ihrer sozialen Entwicklung jede Geglegeneheit wahr, über andere, vor allem schwächer Kinder zu bestimmen. Daher ist es gut, wenn diese Kinder eher mit gleichaltrigen oder älteren Kindern spielen, damit sie in ihrem Drang zu bestimmen einigermaßen im Zaum gehalten werden. Wie ist das bei Ihrem Sohn im Ki-ga? Viele Grüße
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