Mitglied inaktiv
Hallo, Ich werde ab Juni in stationäre Therapie gehen (ca 12Wo). Meine Tochter (21M) ist Begleitkind (ich alleinerziehend, Langzeitstillen, zu Antragsstellung hat sie ihren Papa sehr stark angefremdelt). Seit 3 Wochen ist die Loslösung wunderbar voranschreitend, sie geht zum Papa und winkt mir zu, wenn ich gehe. Ich hatte zwecks Therapie mit einem früheren Zeitpkt. gerechnet. Die Klinik liegt 300km entfernt, wir haben nicht so viel Geld, dass ihr Papa (arbeitslos) sich wochenlang im Ort ein Zimmer mietet. Ich möchte auch nicht ohne sie fahren. Wir waren noch nie eine Nacht getrennt. Sie sieht zZ ihren Papa jetzt 2-4 mal wöchentlich, wenn er sie in die Kita bringt, mittags abholt und bis abends Zeit mit ihr verbringt oder wir kurz vorbeifahren. Sie wird ihrren Papa dann seltener sehen. Wird sie das stark zurückwerfen? Wie kann man einer strarken Entfremdung entgegenwirken? Was wäre "das Beste" in dieser Situation? Geht die Loslösung danach "einfach so" weiter? Danke
Hallo, der Kindsvater muss sich ja nicht gleich ein Zimmer am Ort anmieten. Es genügt ja schon, wenn er 1-2x die Woche Sie besuchen kommt und dabei sich intensiv auch seiner Tochter widmet. Er kann ja dann mit ihr späzieren gehen, ein Eis essen oder sonst etwas unternehmen, was ihre Tochter mag. Ein wenig zurückwerfen in der Loslösung kann natürlich passieren, aber wenn ein gewisse Kontinuität vorhanden ist, geht der gesamte Prozess auch weiter. Das kindliche Bedürfnis nach Loslösung ist von Natur aus groß. Viele Grüße
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