Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, mein Sohn ist jetzt 10,5 Monate alt und hat seit er 8 Wochen alt ist durchgeschlafen. Seit ein paar Wochen krabbelt er und zieht sich zum Stehen hoch und seitdem ist das Zu-Bett-bringen sehr anstrengend. Sonst ist er um acht ins Bett & hat sofort geschlafen, aber jetzt ist nur noch Theater, sobald ich hinlege. Er krabbelt durch´s Bett, stellt sich hin, tobt rum und das manchmal bis elf, zwölf Uhr! Mittagsschlaf macht er 1-2 stunden. Wenn ich abends merke, dass er langsam müde ist,mache ich ihn bettfertig (manchmal mit baden), fütter ihn, erzähle ihm noch ein bisschen was, wir kuscheln und dann lege ich ihn hin, geb ihm sein Schmusetier, mach das Mobile an... und dann dreht er im Bett völlig auf. Das kenne ich nicht von ihm & es ist wirklich sehr anstrengend ihn 2-3 Stunden immer wieder hinzulegen & zu beruhigen. Ist das so eine Phase? In meinem bett dreht er noch mehr auf. Und lasse ich ihn länger aufbleiben knatscht er nachher vor Müdigkeit. danke f. ihren Rat.julia
Liebe Julia, manchmal ist es wirklich nur eine kurze Phase, in der der Säugling im wahrsten Sinne des Wortes nicht müde wird, seine statomotorischen Errungenschaften unter Beweis zu stellen. Aber diese Phase müßte nach spätestens ein bis zwei Wochen vorüber sein. Sonst hat es eine andere Ursache. Vielleicht ist der Mittagsschlaf inzwischen zu lang, vielleicht hat sich irgendetwas im familiären Leben verändert, was man selbst für unwichtig erachtet, für das Kind aber Bedeutung hat. Forschen Sie noch einmal diesbezüglich nach. Kürzt man den Mittagsschlaf, muß man mit ein paar Tagen Anpassungsproblemen rechnen. Aber letztendlich zahlt es sich dann aus. Viele Grüße
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