Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth! Nach Suchlauf "Schnullerabgewöhnung", doch noch eine Frage: Sohn hat beginnende Zahnfehlstellung (offener Biss), will aber absolut nicht ohne Schnuller (ist 2,6 Jahre alt, hat kleinen Bruder 9 1/2 Monate). Stehe im Zwiespalt: soll ich es auf "Zahnfehlstellung" ankommen lassen und Schnuller "zwangsweise" abgewöhnen (andere sagen, er "muss" jetzt überhaupt ohne Schnuller sein) oder akzeptieren, dass mein Sohn das z.Zt. nicht will (ich denke, er braucht ihn als "emotionalen Ausgleich/ Druckabbau"). Über eine "Entscheidungshilfe" würde ich mich freuen bzw. evtl. über Vorschläge, was man als "Schnullerersatz" bieten könnte ;-) (außer natürlich Zuwendung, viel Kuscheln... :-) ). Vielen Dank für eine Antwort! LG Tanja
Liebe Tanja, ich erfuhr einmal von einem Zahnarzt, der auf diese Frage einer Mutter genatwortet hat: es ist viel leichter eine Zahnfehlstellung zu korrigieren, als einen seelischen Schaden. Man könnte ihm natürlich Gewinnabsichten unterstellen, aber er hat Recht. Außerdem ist nicht erwiesen, daß ein Überbiß vom Schnuller herrührt. Es gibt wohl Überbisse auch bei Kindern, die nie einen Schnuller gehabt haben und auch nie am Daumen gelutscht haben. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
Hallo! Niklas hatte den Schnuller bis er fast vier war!! Auch uns hat der Kieferchirurg, zu dem wir vom Zahnarzt überwiesen wurden, gesagt, dass sich die Fehlstellung in den meisten Fällen von selber wieder reguliert. Sein Sohn hatte auch bis 5 einen Schnuller... Niklas´ leichter Vorbiss hat sich binnen weniger Wochen tatsächlich von selber reguliert! Ich bin auch der Meinung, dass man Kindern bis mind. 3 Jahre den Schnuller gönnen sollte. LG, Mona mit Niklas und Céline
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