Mitglied inaktiv
Hallo! Luis ist 19 Monate und geht seit er 10 Monate ist in die Kita. Es gefällt ihm offensichtlich ganz gut. Die Erzieherinnen finden ihn toll, da er dort sehr pflegeleicht ist. Ich dagegen finde ihn sehr anstrengend. Den ganzen Tag sagt er zu allem „Nein“ egal was man vorschlägt (spazieren gehen, Sandkasten) oder wenn man ihn mal drückt. Alles wird erst einmal abgelehnt gibt ein Theater, wenn einiges natürlich trotzdem gemacht wird. Wieso begeistert ihn so gar nichts? Er spielt nie alleine immer muss ich mit. Wechselt ständig das Spielzeug wodurch ein gemeinsames Spiel auch mühselig wird. -Couch hoch Couch runter -Buch auf Buch zu- Will ständig was anderes, knatscht wenns nicht sofort geschieht. Hat ständig andere Gedanken " raus -Papa -Auto -Buch- Kuchen" und das den ganzen Tag hintereinander weg. Und was mich stark irritiert ist, dass er seit neustem meinen Mann ablehnt und ständig mich einfordert. Ich weiß nicht wie ich mich da verhalten soll? MfG
Hallo, Ihr Sohn befindet sich jetzt mehr und mehr in der Trotzphase (s. Langtext, link oben links und gezielter Suchlauf). Auch fremdbetreute Kinder machen die ganz normalen Entwicklungsschritte durch, die aber hauptsächlich zu Hause bei ihren Eltern. Der Wunsch der Eltern nach Funktionieren des Kindes im Sozialverband von früh auf ist groß, entspricht aber nicht der Wirklichkeit. Dieses Funktionieren müssen sich die Kinder erst Schritt für Schritt aneignen. Ihr Sohn sehnt sich offenbar noch ganz stark nach Elternkontakt und sucht diesen natürlich, sobald er zu Hause ist. Aber auch hier entspricht er noch ganz dem jungen Kleinkind, dass noch wenig Fähigkeit zum konstruktiven Umgang mit Spielzeug hat. Er verhält sich also seinem Alter entsprechend normal. Viele Grüße
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