PefectMum
Guten Tag, wir haben Problem mit unserem Kind, fast 3 J. alt. Sie hat große Angst vor Ärzten, direkt schon fast Panik. Schon bevor überhaupt was gemacht wird, schreit sie schon. Die ganze Familie ist bei dem gleichen Hausarzt. Sie kennt ihn also wirklich gut und er geht sehr einfühlsam u. fürsorglich mit ihr um, lässt ihr viel Zeit u. redet immer mit ihr, auch wenn sie nicht Patient ist. Außerdem ist er fachlich wirklich auch ein toller Arzt. Wir haben Verständnis, dass sie bei neuen Ärzten Angst hat, aber an was liegt es denn, dass der bekannte Hausarzt auch so Angst auslöst? Es wurde noch nie irgendwas gemacht, was ihr weh getan hat, nur abhören, Mund kucken, die U´s u. sowas. Wir wissen mittlerweile schon nicht mehr weiter. Wir wollen sie ja nicht völlig verängstigen, aber manche Dinge müssen halt einfach sein oder? Arzt wechseln möchten wir nicht, da dies nicht das Problem löst glauben wir.
Hallo, neben dem tatsächlichen Angstphänomen, das ein Arzt bei einem Kleinkind auslöst, gibt es auch noch scheinbar unerklärliche Sympathie-Antipathie-Phänomene. In meiner Antwort auf der vorigen Seite "Angst vor Untersuchungen" habe ich schon ganz viel dazu geschrieben. Es gibt auch eine Stichwort dazu "Angst vor dem Arzt". Besonders problematisch wird es aber, wenn das Arzt sogar sehr zugewandt, freundlich und ruhig ist. Dann kann man als Eltern nicht nachvollziehen, warum das Kind so ängstlich reagiert. Möglicherweise gibt es etwas in der Praxis, das dem Kind nicht behagt, oder es hat eine Beobachtung gemacht, die ihm Angst verursacht hat. Ganz zu vermeiden ist so etwas nicht. Schließlich geht der Arzt ziemlich direkt auf den Menschen zu und kommt ihm sehr nahe, sonst wäre keine Untersuchung möglich. Aber dieses Problem gibt es bei jedem Arzt, und die Kinder gewöhnen sich mit der Zeit daran. Unter diesem Aspekt wird es einem einfühlsamen Arzt immer gelingen, Sympathie bei seinen kleinen Patienten auszulösen. Viele Grüße
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