Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

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Sehr geehrter Herr Dr. Posth.Zuletzt hatte ich geschrieben wg. erschw. loslösung.im grunde denke ich,dass M.trotz schwierigerer umstände(kein vater),ein ganz normales mädchen ist.wenn ich mir andere kinder anschaue,da trotzen einige viel mehr.ich mach mir evtl einfach mehr gedanken um diese thematik,da es manchmal schwer ist einzuschätzen.im alltag gibt es wenig auseinandersetzungen mit ihr,v.a. wenn ich mit ihr den tag allein verbringe,ist es überwiegend harmonisch.was wäre denn übermäßiges trotzen? M. mag den kiga nach wie vor nicht.sie sagt,sie findet es nur schön dort,weil/wenn T. da ist (ihre freundin im kiga,ist fast 1 jahr jünger als M.) ja, leider. frage: wie reagiert man als elternteil richtig,wenn man auf nem spielplatz mit dort vorhandenem spielzeug ist und M.+kind mit dem wir dort sind spielen zb. mit Bausteinen.dann kommen kleinere kinder+wollen die bausteine-machen also das gebaute kaputt.die mädchen werden dann sauer-die anderen Eltern sagen,Spielzeug=für alle da. danke.


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, zunächst einmal ist es immer schwieirg, Kinder in ihren Verhaltensweisen miteinander zu vergleichen und daraus Schlüsse zu ziehen. Jedes Kind hat ja auch eine genetisch bedingte chrakterliche Veranlagung. Dadurch kommen bei ähnlichen sozialen Konstellationen z.T. deutlich unterschiedliche Reaktionen vor. Vielleicht trotzt Ihre Tochter auch deswegen nicht so stark, weil sie von Natur aus ein sanfteres Gemüt besitzt. Außerdem ist sie ja jetzt schon wieder aus dem stärksten Trotzalter heraus. Die Auseinandersetzungen zwischen den Kindern bei ihrem Spielgeschehen gehören zu den Lehrstücken, die die Kinder am besten selbst bewältigen. auch wenn uns Erwachsenen dabei manches ungerecht erscheint, im Blickwinkel der Kinder erscheinen die Dinge oft anders. Außerdem müssen Kinder lernen, mit solchen Ungerechtigkeiten umzugehen und dabei notfalls Techniken entwickeln, das Maß der Ungerechtigkeiten bezogen auf sich selbst möglichst klein zu halten. Es ist nicht ratsam, als Mutter oder Vater dann jedesmal einzugreifen und die Dinge für sein eigenes Kind durch Elternmacht zu richten. Nur im Einzelfall ist das auch einmal anders. Viele Grüße


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