Mitglied inaktiv
SgHDPosth, moechte mich nicht wiederholen...aber ich muss ihnen noch einmal sagen wie sehr ich ihr forum bzw. ihre arbeit schaetze!! nun zu meienr frage: mein sohn, 21 monate, hat kein uebergangsobjekt, moechte auch keines, nimmt aber in vielen situationen wie bspw. zum einschlafen, im auto (wenn er muede oder ueberdreht ist), im kinderwagen (wie auto) meine haende und dreht/streichelt/knuddelt an ihnen herum. wenn ich sie ihm verweigere (bsp. im auto, wenn es die situation nicht erlaubt), schreit und weint er und laesst sich durch nichts beruhigen - ausser natuerlich die haende. prinzipiell habe ich damit kein problem, frage mich aber ob ich mich richtig verhalte und dieses ungewoehnliche verhalten zulassen soll oder besser abstellen? ich habe das gefuehl die haende beruhigen ihn sehr, er nimmt sie auch nachts (schlaeft bei uns im bett) bei jedem geringen aufwachen etc. danke fuer ihre einschaetzung
Hallo, es ist immer ungünstig, wenn ein KInd statt eines Übergangsobjektes, das es mit sich herum tragen kann, ein ganzes Körperteil der primären Bezugsperson erwählt. In dieser Funktion stehen die Hände oben an, aber auch das Zwirbeln im mütterlicher Haar, das Kniebeln am Hals oder Kneten des Ohres sind typische Verhaltensformen. Wenn man sehr tolerant ist, kann man das hinnehmen. Meistens übersteigt es aber die eigene Toleranzgrenze oder objektive Umstände erlauben es nicht (s. Auto fahren). Es gibt hierzu leider keine ideale Auflösung. Entweder gelingt es einem doch noch, ein "Schnuffeltuch" oder ein Stofftier in Ersatz anzugewöhnen oder man muß sich über lange zeit hinweg sanft und liebevoll, aber beharrlich dem erzwungene Körperkontakt entziehen. Denn die Gewohnheit ist hartnäckig. Wie gesagt, eine Ideallösung wüßte ich nicht. Viele Grüße und vielen Dank noch einmal für Ihr Lob.
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