Mitglied inaktiv
Hallo herr dr. Unsere tochter, 2,5 J. hat seit ca. 3 wochen den sog. Nachtschreck und Affekt –Anfälle, meine frage, wenn das kind wirklich blau anläuft und ev. in ohmacht fällt, ist das echt ungefährlich? Was soll ich/wir tun??? Und bei den Affekten, wir kommen in diesen momenten beide nicht an das kind ran; mein mann aber eher als ich, bei mir weint brüllt sie noch lauter, so bald ich in ihre nähe komme WARUM??????? Hauptsächlich kümmere ich mich um die Kleine, da mein Mann Vollzeit arbeitet; mache ich etwas falsch??? Danke im voraus , bin echt froh, dass Sie als Arzt im Forum fungieren. DANKE Gruß V.
Hallo, die Affektanfälle haben mit dem Nachtschreck nichts zu tun! Der Nachtschreck ist ein Schlafstörung mit Angstgefühlen im Tiefschlaf. Die Affektkrämpfe sind emotional übersteigerte Reaktionen im Wachstzustand mit Beeinflussung des vegetativen Nervensystems. Sie kennzeichnen die Maximalform des Trotzes. Daher müsste ich erst einmal von Ihnen wissen, warum Ihre Tochter denn so stark trotzt und wie die ganze bisherige Vorgeschichte verlaufen ist. Dass Sie als Mutter und primäre Bezugsperson der "Hauptprellbock" für die emotionalen Ausbrüche Ihrer Tochter sind, ist leicht verständlich, wenn man die Entwicklungspsychologie versteht. Vielleicht schreiben Sie mir ja noch etwas mehr über Ihre Tochter. Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Übergänge gestalten
- Trennungsschmerz
- Wackelzahnpubertät oder auffälliges Verhalten?
- Wie viel Macht / Mitbestimmung für einen 8-jährigen
- richtiger Umgang in herausfordernder Phase
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird