Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr.Posth, mein Sohn (20 Mon.) wird in der Woche an 3-4 Tagen abwechselnd von Oma und Opa zwischen 4 + 7 Stunden betreut, da ich Freiberuflerin bin. Beide haben ihre Rituale entwickelt und Ruben liebt beide sehr. In dieser Zeit hält er auch seinen Mittagsschlaf von 2 Std. Bislang habe ich mich unauffällig davon geschlichen. Dass er mich von sich aus wegschickt, halte ich auch für die nächste Zeit für ausgeschlossen. Nun hat er mich vom Arm der Großeltern aus zufällig 2xweggehen sehen und jeweils gesagt: "Weg ist sie." Dann hat er wie üblich mit Ihnen weitergespielt. Mein Sohn ist ein ausgeglichenes, fröhliches, liebevolles + wissbegieriges kleines Kerlchen. Er schläft im Elternbett +ich + sein Papa verbringen den Rest des Tages immer zusammen mit ihm. Hat er sich wehgetan o. sonst Kummer, bin ich stets der 1.Ansprechpartner. Kann ich davon ausgehen, dass er eine sichere Bindung zu mir hat? Oder lässt sein Satz vermuten, dass er vermeidend gebunden ist? Herzl.Dank!!
Hallo, die lapidare Aussage Ihres Sohnes auf Ihren Fortgang "weg ist sie" läßt vordergründig eine unsichere Bindung vermuten, ist es aber hintergründig in diesem Fall mit ziemlicher Sicherheit nicht, da, wie sie schreiben, in beiden Großeltern zuverlässige Ersatzbindungen vorhanden sind. Eine zuverlässige Ersatzbindung ist aber der Garant für eine atraumatische Ablösung, so daß das Kind ohne jede Gefühlslast seine Trennung von der primären Bezugsperson als unvermeidliche Wirklichkeit annehmen kann. Funktionierte das nicht, dann funktionierte das ganze Prinzip nicht und eine Trennung von Mutter und Kind ohne jedes Trauma wäre in diesem Alter generell unmöglich. so ist es aber nicht und sie und Ihr Sohn sind gewissermaßen der lebende Beweis. Viele Grüße
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