Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, meine Tochter Marie(8,5 Monate) schlaeft seit 1 Monat abends nach unserem Einschlafritual (Milch, Schmusen, Schmusepuppe, Spieluhr aufziehen bis sie schlaeft) nach 5 - 30 Min. im Liegen ein. Ich liege beim Einschlafen bei ihr, denn sie schlaeft mit mir im Ehebett. Selten muss ich ihr dann doch helfen und sie in den Schlaf wiegen. Nur tagsueber kann sie sich trotz Muedigkeit (sie schlaeft noch 3 bis 4 Mal pro Tag jeweils 35 - 60 Min., selten auch laenger) im Liegen nicht beruhigen (das ist unabhaengig vom Muedigkeitsgrad) und ich tanze sie dann in den Schlaf. Warum ist es abens so leicht fuer sie einzuschlafen (auch nach wildem Spielen und Tanzen mit Mama und Papa) und tagsueber schafft sie es nicht alleine? Kann ich das Einschlaftanzen tagsueber fortfuehren oder sollte ich es besser immer zuerst im Liegen probieren? Eine glueckliche Mama mit einer wundervollen Tochter, die sich Dank Ihrer wertvollen Arbeit traut ihren Instinkten zu folgen.
Hallo, gegen den "Einschlaftanz" ist im Prinzip nichts einzuwenden. Ihre Tochter braucht ihn vermutlich deshalb, weil am Tag alles um sie herum hell ist, Geräusche vorhanden sind und auch Sie selbst ganz anders mit der Situation umgehen als am Abend, denn schließlich ist für Sie Tag mit Arbeit und allem Anderen. Das kommt ungefähr der Situation gleich, daß Sie sie im Tuch oder "Rucksäckchen" permanent bei sich tragen und ihre Tochter sich gerade das holt, was ihrem momentanen Bedürfnis entspricht. Ein solches Vorgehen ist im ersten Lebensjahr sicher zu vertreten und entspricht den natürlichen Bedürfnissen des Säuglings. Für das zweite Lebensjahr sollte ein Übergang zum Bettchen auch am Tage eingeläutet werden, wobei dann die Schlafzeiten etwas zu zentrieren wären und die Verhältnisse auf die abendliche Einschalfsituation abgestimmt. Denn erstens wird Ihnen Ihre Tochter wahrscheinlich zu schwer und zweitens braucht sie jetzt mehr Abnabelung. Vermutlich brauchen auch Sie endlich größere Freiheiten am Tag. Viele Grüße
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