Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, unsere Tochter, 4J., schläft bei uns im Elternbett. Einschlafen verläuft nach gleichem Ritual harmonisch gefolgt von einer Schlafphase von ca.1,5h. Dann schreit sie laut und panisch, ohne wirklich zu erwachen, wir gehen sofort zu ihr hin, brauchen aber ca. 20 min um sie aufzuwecken. In dieser Zeit stammelt und lallt sie völlig unverständlich, Speichel läuft ihr aus dem Mund, aus den wenigen verständlichen Worten können wir auf Albträume mit z.T. "lächerlichem" Inhalt (Bild falsch angemalt) schließen. Wenn sie richtig wach ist, kann man sie trösten und sie schläft bald ein. Zu weiteren Albträumen kommt es in dieser Form nicht. Nächtl. Aufwachen war schon immer ein Thema, in dieser Form seit ca. 1 Jahr, wird aber in der Ausprägung zunehmend extremer. Handelt es sich hierbei um Pavor nocturnus ? Wie können wir ihr die Nächte erleichtern ? Vorstellung beim Kinderarzt (der allerdings Schlafen im Elternbett nicht gut findet) nötig ? Vielen Dank im vorraus Jutta
Liebe Jutta, vom Alter her und von der Beschreibung würde ich auch auf einen Pavor nocturnus schließen. Sie sollten Ihre Tochter nicht zu wecken versuchen. Sie befindet sich per definitionem in der Tiefschlafphase und hat am Morgen ihr Angsterlebnis vergessen. Es gibt auch keine Hinweise, dass im Unterberwusstsein etwas hängen bleibt. Obwohl das nicht ganz ausgeschlossen ist. Auf Ihren KiA sollten Sie diesbezüglich nicht hören. Viele Grüße
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