Mitglied inaktiv
lieber herr dr. posth, meine tochter ist jetzt 16 monate alt und zur zeit sehr anhänglich. ich gehe seit einer woche wieder arbeiten, aber nur 2 mal 2,5 stunden die woche. meine tochter bleibt in der zeit bei ihrer oma,die nebenan wohnt und die sie täglich sieht. obwohl sie ihre oma liebt, weint sie immer kurz wenn ich weggehe oder ruft nach mir. ich warte dann immer außer sichtweite, ob sie sich beruhigt, was auch immer gleich der fall ist. ist das so in ordnung? während ich weg bin, weint sie dann gar nicht mehr.und soll ich mich von ihr verabschieden oder lieber unauffällig gehen? meine tochter ist außerdem im spiel mit anderen kindern etwas schwierig. sie will immer die sachen haben, mit denen die anderen gerade spielen und weint fürchterlich, wenn sie sie nicht bekommt. hat sie die sache, ist diese sofort wieder uninteressant und sie will stattdessen wieder das neue spielzeug des anderen kindes haben. ablenken klappt nicht immer. ist das normal? haben sie tipps? vielen dank!!!
Hallo, in diesem Alter ist es auf jeden Fall besser, wenn man noch ohne großen Abschied von seinem Kind geht. Das setzt natürlich voraus, dass das Kind bei einer ihm vertrauten Person in Obhut ist, d.h. bei einer Ersatzbezugsperson. Zu der anderen Frage: ein soziales Spiel in diesem Alter ist noch nicht möglich. Sie können nur durch Ablenkung die jeweilige Situation entschärfen oder dem sich benachteiligt fühlenden Kind ein Ersatzspielzeug im Tausch anbieten. Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Übergänge gestalten
- Trennungsschmerz
- Wackelzahnpubertät oder auffälliges Verhalten?
- Wie viel Macht / Mitbestimmung für einen 8-jährigen
- richtiger Umgang in herausfordernder Phase
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird