Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth Unsere Tochter Mila, 12,5 Monate hat bis vor einem Monat in ihrem Bettchen direkt neben unserem Bett geschlafen. Einschlafen und auch nachts beruhigen ging gut mit singen. Sie war nun 2x krank und da habe ich sie mit in unser Bett genommen. Das fordert sie nun ein, wenn ich sie in ihr Bett legen will. Mir macht das nichts aus – ich schlafe selbst sogar tiefer und besser wenn sie direkt bei mir ist, aber mein Freund hat Sorge, dass wir ihr die Möglichkeit nehmen für sich selbst Sicherheit entwickeln zu können, und sie diese nur über unsere direkte Nähe hat, und sich dadurch vielleicht Ängste mehr festsetzen, statt sie ab zu bauen. Was denken Sie? Danke für Ihre geschätzte Antwort glanz und glimmer Ela
Hallo, der umgekehte Fall ist richtig. Ängste bauen sich schneller und besser ab, wenn die Kinder Sicherheit bei Ihren Eltern finden und sich jederzeit zu ihnen zurück flüchten dürfen. Innere Sicherheit und Angstfreiheit fördern nämlich die Selbstständigkeit. Allerdings ist das momentane Angebot, Ihre Tochter bei sich im Bett schlafen zu lassen, so attraktiv, dass Ihre Tochte rschnell nicht wieder aus dem Elternbett herauszubkommen ist. Wenn Sie also dieses Angebot nicht lange durchstehen können, sollten sich es möglichst bald beeenden und das alte Prinzip wieder aufleben lassen. Da Sie ja weiterhin direkt neben Ihrer Tochter schlafen, dürfte es kein Problem mit der Beruhigung in der Nacht geben. Viele Grüße
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