Himsel
Guten Tag, mein Kleiner ist nun 1 Jahr alt, seit dem 4. Lebensmonat haben wir Probleme mit dem Schlaf. Erst dachten wir an die 4 Monats Schlafregression, welche in ein paar Wochen vorbei ist, aber da hatten wir uns getäuscht. Wir haben schon vieles probiert, erkennen aber keine Besserung. Mittlerweile macht er nur noch einen Tagschlaf, hier aber auch nur mit Müh und Not 1-1,5 Stunden, nach ca 50 Minuten muss man schon rein und ihn auf den Arm nehmen, um Ihn noch ein paar Minuten Schlaf zu geben. Er schläft in seinem Bettchen im Zimmer, aktuell mit Hintergrundmusik und etwas Licht (Rollo 1-2 Schlitze auf oder Nachts ein leichtes Nachtlicht). Einschlafen ist meist kein Problem, dies dauert nur wenige Minuten, nur das alleinige weiterschlafen, nach einem Schlafzyklus, ist scheinbar nicht möglich. Wir haben schon viel ausprobiert: - 2 Tagschläfchen statt einem - Schlafsack mit oder ohne Beine, oder eine Decke - Kuscheltier nimmt er noch nicht wirklich an - Mit und ohne Nachtlicht oder Hintergrundmusik - abgestillt, isst und trinkt gut tagsüber Tagsüber ist es nicht ganz so dragisch, Nachts hingegen, wenn er gegen 20 Uhr schlafen geht (ein Tagschlaf), wird er nach ca 50/60 Minuten unruhig und weint. Manchmal reicht es den Schnuller wieder rein zu machen oder Ihn kurz auf den Arm zu nehmen. Danach werden die Abstände immer kürzer und Irgendwann lässt er sich nicht mehr ablegen. Dann schläft er bei uns im Bett und meistens bei meiner Frau im Arm, weil er dort einigermaßen zufrieden ist. Wie können wir das "alleine" Schlafen in seinem bettchen verbessern? Danke!
Hallo, Sie schreiben "Einschlafen ist kein Problem" - aber schauen Sie mal genau, wie Ihr Kind einschläft. Wenn Sie das Einschlafen steuern, z.B. durch Tragen, Schuckeln oder Nähren, benötigt Ihr Kind genau diese Unterstützung zum Weiterschlafen. Gestalten Sie also diese Situationen so, dass Sie Ihrem Kind zwar Nähe und Sicherheit geben, das eigentliche Einschlafen aber vom Kind selbst geleistet wird. Legen Sie den Mittagsschlaf in die Mitte des Tages, so dass er in den Wachstunden nicht überreizt und gestalten Sie die Zeit vor dem Schlafen so laaangweilig wie möglich. Wie Sie schreiben benötigt Ihr Kind viel Nähe und Körperkontakt. Füllen Sie diese Bedürfnisse im Wachzustand gut auf, geben SIe Ihrem Kind vor dem Nachtschlaf ggf. noch eine Ganzkörpermassage, dass es seinen Körper besser spüren kann. Manchen Kindern hilft auch ein Gewichtsschlafsack (max. 10% von Körpergewicht) um sich im Schlaf besser zu spüren. Wenn Ihr Kind einen Schnuller zum Weiterschlafen benötigt, können Sie ihm beibringen, diesen in der Nacht selbst zu finden, indem Sie diesen nicht in den Mund stecken, sondern die Hand des Kindes dorthin führen. Evtl. kann es auch sein, dass sich ein bewegungsfreudiges Kind bereits in einem größeren Bett (mit Absturzsicherung) wohler fühlt. Liebe Grüße, Mechthild Hoehl
Himsel
Vielen Dank für die Rückmeldung, den Gewichtsschlafsack werden wir probieren. Gibt es weitere Infos bezüglich des Thematik, dass das Kind das schlafen selber leistet? Wie sollten wir hier beginnen? Gruß Himsel
Machen Sie zunächst alles wie vorher, beenden Sie Stillen, Schuckeln o.ä. aber bevor das Kind eingeschlafen ist und geben so viel, aber eben auch so wenig Kontakt wie nötig, dass das Kind sich sicher fühlt und zur Ruhe kommt, ansonsten sind Sie die langweiligsten Eltern Ihrer Stadt... Falls es trotzdem nicht klappen sollte, beginnen Sie mit dem "Sinkflug" zum Schlafen legen, bereits 30 Minuten früher, um die Langweilephase noch mehr auszudehnen, so dass das Kind das Gefühl hat, dass jetzt wirklich nichts mehr stattfindet und es nichts verpassen wird. Viel Erfolg, Mechthild Hoehl
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